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ÖMZ 4/2007

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Vorwort

Das Österreichische Bundesheer (ÖBH) befindet sich seit dem Ende des Kalten Krieges in einem Transformationsprozess: weg von einer reinen Ausbildungsarmee, die den großen, alles umfassenden und hoffentlich nie eintretenden "vaterländischen" Verteidigungskrieg zur Grundlage hatte und dementsprechend auch mit oberster Priorität auf die Abwehr eines unmittelbaren Angriffes gegen das eigene Staatsgebiet ausgerichtet war. Dies verlangte die Aufstellung eines 300.000 Mann-Heeres und die solide Ausbildung von Soldaten und Offizieren in den für diesen Einsatzfall notwendigen Kampfarten. Mit dem De-facto-Wegfall dieses Bedrohungsszenarios verlagerte sich das Schwergewicht des militärischen Einsatzspektrums hin zu Streitkräften, die fürFriedensoperationen verfügbar gemacht werden können. Waren die Truppen damals in der Regel in nationalen Verbänden zusammengefasst, werden österreichische Soldaten nun in internationale Stäbe entsandt und die Verbände teilweise bis auf die Einheitsebene hinunter vermischt.

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