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Militärische Intervention als Problem des Völkerrechts (1/02)

Eine Untersuchung bewaffneten Eingreifens in innerstaatliche Konflikte anhand des Kosovo-Krieges

Dokumenttyp:

Studien und Berichte zur Sicherheitspolitik

Erscheinungsdatum:

März 2002

Herausgeber:

Hofrat Univ.-Doz. Dr. Erwin A. Schmidl

Verlag:

Landesverteidigungsakademie (LVAk) und Büro für Sicherheitspolitik

ISBN:

ISBN: 3-902275-01-4

Seiten:

182

Autor(en):

David Rezac

Beiträge in dieser Publikation:

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Vorwort

Vorwort
Im Zuge der geänderten Parameter der Weltpolitik nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes um 1989/90 erhielten Interventionen neue Aktualität. Rechtfertigte das Bemühen um eine "neue Weltordnung" - die berühmte "New World Order" des US-Präsidenten George Bush sen., der in der Praxis allzu oft die "New World Disorder" entgegenstand - den Eingriff in staatliche Souveränität im Namen der Humanität und der Menschenrechte, die freilich schon im 19. Jahrhundert immer wieder die Rechtfertigung oder den Vorwand für koloniale Expansion liefern mussten? Wie konnte und kann die Staatengemeinschaft, wie konnten und können insbesondere die Mächte die Mutation der neuen "friedlichen" Welt nach dem Ende des Kalten Krieges zur Friedhofsruhe verhindern? Das Thema "Interventionen" wurde daher in den letzten Jahren, nicht zuletzt in Zusammenhang mit dem Kosovo-Konflikt und dem Luftkrieg gegen Jugoslawien 1999, immer wieder und aus verschiedenen Blickwinkeln erörtert. Die vorliegende Studie von Mag. Dr. jur. David Rezac untersucht sie vom Standpunkt des Völkerrechts aus. Diese Arbeit wurde 2001 als Dissertation bei Univ.-Prof. DDDr. Waldemar Hummer in Innsbruck eingereicht und approbiert. Sie geht auf Vorarbeiten des Autors im Zuge der Ableistung seines Präsenzdienstes am Militärwissenschaftlichen Büro des Bundesministeriums für Landesverteidigung (heute: Büro für Sicherheitspolitik) zurück. David Rezacs Arbeit scheint mir ein wichtiges Beispiel für die Möglichkeit, vorhandene Expertise zu nutzen und die Verbindungen zwischen amtlicher Forschung und universitärer Wissenschaft zu aktivieren. Besonderer Dank gebührt dem Beauftragten für Strategische Studien im Bundesministerium für Landesverteidigung, Herrn Sektionschef Hon.-Prof. DDr. Erich Reiter, der diese Forschungen ermöglichte und förderte. Mag. Peter Kustor (Bundeskanzleramt/Verfassungsdienst) und Univ.-Prof. Dr. August Reinisch (Universität Wien/Institut für Völkerrecht und internationale Beziehungen) standen dem Autor mit Rat und Tat zur Seite; auch ihnen sei an dieser Stelle gedankt. Als Leiter der damaligen Abteilung für allgemeine Sicherheitspolitik (heute: Fachbereich Zeitgeschichte im Institut für Strategie und Sicherheitspolitik der Landesverteidigungsakademie Wien) war es mir eine besondere Freude, dass aus der von mir betreuten Studie von David Rezac diese Dissertation entstand. Für die Drucklegung wurde der Text leicht gestrafft. Möge die vorliegende Arbeit zum besseren Verständnis der ja weiterhin hochaktuellen Thematik beitragen!

Wien, im März 2002
Univ.-Doz. Dr. Erwin A. Schmidl, Hofrat
Landesverteidigungsakademie Wien / Zeitgeschichte

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