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Task Force 18: Die Versorgung ist sichergestellt

15. September 2010 - 

Vorige Woche wurde die Task Force 18, das erste Berufssoldaten-Bataillon des Bundesheeres, noch erfolgreich international überprüft. Jetzt starten seine Soldaten in die zweiwöchige Großübung "European Advance 10". Dafür schaffen die Versorgungseinrichtungen der Task Force die unverzichtbare Rahmenbedingungen für ihre kämpfenden Kameraden.

Sanitäter

Der Bataillonsarzt der Task Force, Hauptmann-Arzt Dr. Christoph Bierbamer, zur Hilfeleistung bei Krankheit und Verletzungen von Soldaten: "Wir stellen hier die Patientenversorgung für ein Einsatzbataillon sicher. Das schaffen wir einerseits durch vier mobile Notarzt-Teams. Andererseits behandeln wir erkrankte und leicht verletzte Soldaten in unserer allgemeinmedizinischen Ambulanz. Das machen wir, wie der Hausarzt um die Ecke. Schwere Krankheitsfälle werden jedoch sofort ins nächste Krankenhaus gebracht." Dafür stehen dem Bataillonsarzt drei Ärzte und Ärztinnen und 21 weitere Sanitätsspezialisten zur Seite.

Medizin im militärischen Einsatz

Dr. Bierbamer zu den Herausforderungen der medizinischen Versorgung bei militärischen Einsätzen: "Wir Sanitäter kämpfen immer gegen die Zeit: so ist es notwendig, den Patienten innerhalb von zwei Stunden von der Unfallstelle zur medizinischen Endversorgung in ein Krankenhaus zu bringen. Das erhöht die Heilungschancen enorm." Bierbamer zur Einsatzbereitschaft seines Teams: "Wir vom Sanitätszug stehen bereit. Denn mit vielen der hier eingesetzten Kameraden konnte ich schon Erfahrungen in der Kosovo-Mission sammeln. Da sitzt jeder Handgriff vom ersten Übungstag an."

Die Werkstatt

Nicht nur in der medizinischen Erstversorgung ist die Task Force im Einsatz selbstständig, auch die Instandhaltung und Reparatur der 186 Bundesheer-Fahrzeuge in der mobilen Bataillonswerkstätte ist sichergestellt. So halten die Soldaten des Instandsetzungszuges die Fahrzeuge voll funktionstüchtig und verkehrssicher, Funkgeräte werden instand gesetzt und die Waffen des Bataillons überprüft.

Die Küche

Die drei Kompanien der Task Force 18 werden im Zuge der Übung "European Advance! bewusst gefordert. Dabei muss auch die Verpflegung der Soldaten pünktlich und schmackhaft sein. Die Verpflegung mit Essen und Getränken, Bekleidung und Munition stellt der Versorgungszug sicher. Offiziersstellvertreter Franz Knappitsch, Chefkoch der Feldküche: "Wir kochen hier täglich 700 warme Verpflegsportionen. Diese können dann pünktlich an die weit verstreuten Einheiten der Task Force ausgeliefert werden. Dafür starten wir schon um vier Uhr früh und arbeiten bis in die Abendstunden. Uns ist es wichtig, dass jeder einzelne Soldat ein schmackhaftes gesundes Essen bekommt."

Hauptmann-Arzt Dr. Bierbaumer untersucht einen Soldaten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Hauptmann-Arzt Dr. Bierbaumer untersucht einen Soldaten.

Ein Sanitätsunteroffizier hilft einem Soldaten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein Sanitätsunteroffizier hilft einem Soldaten.

Wichtig ist auch die Instandsetzung der Funkgeräte. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wichtig ist auch die Instandsetzung der Funkgeräte.

In der Kfz-Werkstätte gibt es immer was zu tun. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

In der Kfz-Werkstätte gibt es immer was zu tun.

Der Waffenmeister repariert ein Sturmgewehr. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Waffenmeister repariert ein Sturmgewehr.

Die Verpflegung der Soldaten ist täglich sichergestellt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Verpflegung der Soldaten ist täglich sichergestellt.

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