Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button
Bundesheer auf Twitter

Heikles Training: Selbstmordanschlag auf UN-Camp Wurmbach

21. September 2010 - 

Eine besonders realistische Übungseinlage sorgte am Dienstag für Szenen, die so schnell wohl niemand der Übenden vergessen wird: Vor den Augen von gespielten UN-Mitarbeiter sprengte sich am Haupteingang des Camp Wurmbach ein Selbstmordattentäter in die Luft. Zusätzliche Annahme: Ein Wachsoldat erlitt dabei schwerste Verletzungen.

Camp-Sicherungen verstärkt

Nach Angaben der UN-Mitarbeiter sei der Mann schon einige Male vor dem Camp aufgetaucht und habe sich lautstark gegen die UN-Präsenz geäußert. Die Camp-Sicherungen seien daraufhin sofort verstärkt worden, berichtete eine Mitarbeiterin.

"Verschwindet!"

Am Tag der Tat, erläuterte der Posten am Wachturm bei der späteren Einvernahme, sei der Mann direkt auf die Torwachen zugegangen. Unmittelbar bevor er den Sprengsatz zündete, schrie der Attentäter: "Ich habe euch schon mehrmals gesagt: Verschwindet! Ihr habt mir alles genommen. Ihr habt hier nichts verloren, jetzt bekommt ihr dafür die Rechnung!"

Attentat fordert Schwerverletzten

Ein Wachposten, dargestellt von einem geschminkten Rollenspieler, erlitt durch die Explosion schwerste Verletztungen im Bauchbereich und am linken Arm. Unmittelbar nach dem Anschlag kamen UN-Mitarbeiter dem Verletzten sofort zu Hilfe. Nach der Erstversogung transportierten sie den Verwundeten in einen Container und bereiteten ihn auf den Abtransport in das nächstgelegene Krankenhaus vor.

Der Attentäter richtet massive Drohungen an die UN-Mitarbeiter. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Attentäter richtet massive Drohungen an die UN-Mitarbeiter.

Die Explosion wird mittels Pyrotechnik dargestellt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Explosion wird mittels Pyrotechnik dargestellt.

Sofort kümmert sich eine UN-Mitarbeiterin um den Verletzten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Sofort kümmert sich eine UN-Mitarbeiterin um den Verletzten.

Während der Ersten Hilfe zählt jede Sekunde. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Während der Ersten Hilfe zählt jede Sekunde.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt | Datenschutz | Barrierefreiheit