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Sicherheit durch Lufthoheit

22. September 2010 - 

Die internationale Bundesheerübung "EURAD 10" findet nicht nur am Boden sondern auch in der Luft statt.

Luftunterstützung

Am Zivilflugplatz Krems/Gneixendorf wurden unter optimalen Bedingungen ein Großteil der Hubschrauber ("Black-Hawk", Agusta Bell 212, OH-58) und einige Flächenflugzeuge (Pilatus Porter PC-6 und PC-7) abgestellt. Die Düsenflugzeuge (Eurofighter, Saab Ö105) starteten im Bedarfsfalle von ihren Heimatstützpunkten Zeltweg und Linz/Hörsching. Aber auch direkt am Truppenübungsplatz Allentsteig standen Hubschrauber, wie die fliegende Intensivstation "Medivac" vom Typ AB 212 und der Notarzthubschrauber "Alouette" III bereit, um schnelle und effiziente Hilfe aus der Luft zu bringen.

Fliegerabwehrschutz und Luftraumüberwachung

Das Kommando Luftraumüberwachung setzte das Fliegerabwehrbataillon 3 aus Salzburg bei der "EURAD 10" ein, um einen optimalen Fliegerabwehrschutz zu ermöglichen. Im Bataillon waren auch 120 Milizsoldaten im Einsatz, die hochmotiviert ihre Kameraden unterstützten.

Luftraumüberwachung und Luftaufklärung

Insgesamt kamen neben der laufenden Luftraumüberwachung mit einer Rotte Eurofighter bei der "EURAD 10" 20 Flächenflugzeuge und 30 Hubschrauber zum Einsatz. Die Hauptaufgaben der Luftstreitkräfte bestanden neben der Erfüllung von übungstaktischen Einsätzen auch in der Schulung und Weiterbildung der Piloten unter einsatznahen Bedingungen.

Zusammenarbeit mit zivilen Flugzeugen

Zusätzlich zu den Luftfahrzeugen des Heeres kamen erstmals auch zwei Flugzeuge vom Typ DA-42 der Firma "Diamond-Sensing Aircraft" aus Wr. Neustadt zum Einsatz. Diese Flugzeuge wurden zusätzlich zur militärischen Luftaufklärung für taktische Luftaufklärungsaufgaben sowie für ABC-Spürflüge eingesetzt, da sie - bestückt mit High-Tech-Sensoren und Kameras - genau für solche Zwecke entwickelt und gebaut wurden. Weiters können diese bemannten Flugzeuge ihre Aufklärungs- und Messergebnisse bildlich und in Echtzeit direkt an die Einsatzleitung übermitteln.

Eurofighter des Bundesheeres überwachen den Luftraum. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Eurofighter des Bundesheeres überwachen den Luftraum.

Der Zivilflugplatz Krems/Gneixendorf wurde zur "Air-Base". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Zivilflugplatz Krems/Gneixendorf wurde zur "Air-Base".

Die fliegende Intensivstation des Bundesheeres "Medivac". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die fliegende Intensivstation des Bundesheeres "Medivac".

Ein Agusta Bell 212 und ein OH-58 Hubschrauber. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein Agusta Bell 212 und ein OH-58 Hubschrauber.

Ein getarntes Geschütz des Fliegerabwehrbataillons 3. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein getarntes Geschütz des Fliegerabwehrbataillons 3.

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