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Prioritšt Alpha: Eurofighter stellen Eindringling

25. Juni 2013 - 

Eine der interessantesten Vorführungen bei der AIRPOWER13 wird ein sogenannter Priorität-Alpha-Einsatz sein, bei dem zwei Eurofighter eine C-130 "Hercules" abfangen. Dabei wird das unbefugte Eindringen eines Fliegers in den österreichischen Luftraum simuliert.

Alarmrotte steigt auf

Eine Alarmrotte steigt auf und nimmt visuell oder über Funk Kontakt mit dem Unbekannten auf. Dazu setzt sich ein Eurofighter neben die Maschine, der zweite sichert von hinten und verhindert damit ein Ausbrechen des Flugzeugs.

30 bis 40 Einsätze pro Jahr

"Circa 30 bis 40 Mal pro Jahr kommen solche Priorität-Alpha-Einsätze vor", erläutert Hauptmann Clemens Jäger, der gemeinsam mit Vizeleutnant Markus Fuetsch die eingesetzten Eurofighter pilotiert. Im Cockpit der C-130 "Hercules" sitzen Vizeleutnant Peter Scheibenbauer mit Co-Pilot Hauptmann Gerhard Moitzi und der Crew.

Landezwang nach erfolgter Kontrolle

Sobald das abgefangene Flugzeug unter Kontrolle ist, wird ein Landezwang simuliert. Dabei wird das Airfield gezeigt, auf dem die Landung durchgeführt werden muss. Die größte Herausforderung am Ende des Abfangs ist die Fluggeschwindigkeit. Diese wird im Rahmen der Abfangübung auf 230 Kilometer pro Stunde reduziert. Für die "Hercules" kein Problem - für die Eurofighter aber eine fliegerische Meisterleistung. Der Fachausdruck für das Landezwang-Manöver: "Intervention to Airfield Zeltweg!"

Ein Eurofighter zwingt die C-130 Transportmaschine zur Landung. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein Eurofighter zwingt die C-130 Transportmaschine zur Landung.

Wenige Sekunden nach dem Alarm steigen die Eurofighter auf. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wenige Sekunden nach dem Alarm steigen die Eurofighter auf.

Die Crews der an der Abfangübung teilnehmenden Flugzeuge. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Crews der an der Abfangübung teilnehmenden Flugzeuge.

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