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Die Rückkehr der Spitfire

27. Juni 2013 - 

Nach dem spektakulären Besuch einer Messerschmitt Bf 109 bei der AIRPOWER11 fliegt heuer deren größter Gegner aus dem Zweiten Weltkrieg bei der AIRPOWER13: Der Engländer Stephen Stead pilotiert seine Supermarine Spitfire Mk XVIE TE184 G-MXVI über dem Aichfeld in Zeltweg.

1945 in Zeltweg stationiert

Die Maschine trägt die Kennung des britischen Fliegerasses Brian Kingcome (1917-1994), der als Geschwaderkommandant des 324th Wing mit Kriegsende 1945 in Zeltweg stationiert war und während des gesamten Krieges eine Spitfire geflogen hatte.

"Die Spitfire ist eine Ikone. Es war immer mein Traum, eine zu fliegen. Für mich ist das der Gipfel der Fliegerei", sagt Stephen Stead. "Die Maschine ist mit drei Tonnen sehr schwer. Das ist nicht die Art Flugzeug, in das man reinhüpft und losfliegt." Vor allem das Landen mit dem Heckradfahrwerk muss geübt werden.

Fünf bis sechs Airshows im Jahr

Stead ist von einer Airshow in der Tschechischen Republik nach Zeltweg geflogen. "Ich bin aber kein Berufsflieger, ich mache nur fünf, sechs Airshows im Jahr. Ich bin da sehr selektiv und suche mir die guten aus. Die Airpower in Zeltweg ist sehr gut organisiert." Extra für die AIRPOWER13 hat Stead, der als Manager in der Pharmabranche arbeitet, die Spitfire mit der Kennung des britischen Fliegerasses Kingcome versehen. "Die Kennung wird aber so bleiben", sagt Stead.

Gekennzeichnet ist die Spitfire mit dem Winkel eines Wingleaders vor der Pilotenkanzel. Außerdem durfte der Geschwaderkommandant als einziger seine Initialen auf die Maschine aufbringen lassen. Die Buchstaben BK umrahmen das Hoheitszeichen der Royal Air Force. Die Maschinen des Geschwaders von Kingcome, das zunächst in Nordafrika und Italien eingesetzt war, ehe es nach Zeltweg verlegt wurde, hatten zur Kennung außerdem einen roten Spinner, das ist die Abdeckung des Propellerflansches.

Standardjäger der Royal Air Force

Die Spitfire wurde von Supermarine Aviation Works unter deren Chefkonstrukteur Reginald J. Mitchell in den späten 1930er-Jahren entwickelt und 1938 bei der Royal Air Force eingeführt. Sie war der Standardjäger der britischen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und wurde praktisch an allen Kriegsschauplätzen eingesetzt. Insgesamt bauten die Engländer über 20.000 Maschinen. Charkateristisch für den Jäger ist seine elliptische Flügelform, die das Flugzeug sehr wendig und schnell macht.

Die Maschine von Stephen Stead wurde 1944 produziert und hat einen Packard Merlin Motor mit 1650 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 408 Meilen pro Stunde (656 km/h), die Reichweite beträgt rund 450 Kilometer. Bewaffnet war das Flugzeug mit je zwei 12,7-Millimeter-Maschinengewehren und 2-Zentimeter-Maschinenkanonen.

Stephen Stead und seine Supermarine Spitfire Maschine. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Stephen Stead und seine Supermarine Spitfire Maschine.

Diese Kennung trug die Spitfire 1945, als sie in Zeltweg stationiert war. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Diese Kennung trug die Spitfire 1945, als sie in Zeltweg stationiert war.

Der Engländer Stephen Stead im Gespräch mit Redakteur Christoph Reiser. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Engländer Stephen Stead im Gespräch mit Redakteur Christoph Reiser.

Sein ganzer Stolz: die Spitfire Mk XVIE TE184 G-MXVI. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Sein ganzer Stolz: die Spitfire Mk XVIE TE184 G-MXVI.

Er weiß genau, was seine Maschine braucht. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Er weiß genau, was seine Maschine braucht.

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