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Eurofighter erobern fremde Himmel

28. Juni 2013 - 

Im steirschen Zeltweg dröhnen heute und morgen bei der AIRPOWER13 die Flugzeugmotoren und Triebwerke von fast 200 Maschinen. Ein Höhepunkt der Airshow wird das Abfangmanöver des Österreichischen Bundesheeres sein.

Einfaches Fliegen

In einem der beiden Eurofighter, die eine "Hercules"-Frachtmaschine zur Landung zwingen werden, sitzt Pilot Clemens Jäger. Er bildet als Fluglehrer in Zeltweg auch neue Eurofighterpiloten aus. Im Gegensatz zur Vorgängermaschine, dem Saab Draken, sei das Fliegen im modernen Jet viel einfacher geworden; er könne sich als Pilot nun mehr auf seine eigentliche Mission und die Informationsverarbeitung konzentrieren, schildert Jäger. "Am meisten ist man am Beginn von der Leistung der Triebwerke überrascht. Aber das Fliegen im Eurofighter ist das Einfachste, das es gibt."

Luftzielschießen in Sardinien

Als überaus komplexe Aufgabe stellte sich allerdings die Einführung des Systems im Bundesheer heraus. Luftwaffenchef Brigadier Karl Gruber zog ein Resümee zur Einführung der Eurofighter im Juli 2007. "Wir mussten erst einmal das Personal, etwa die Spezialisten für das digitale Umfeld des Fliegers suchen, und die Infrastruktur aufbauen. Jetzt ist unser Fliegerhorst in Zeltweg international herzeigbar." Phase Eins der Einführung - ein stabiler Betrieb - sei abgeschlossen. Jetzt lote man die taktischen Möglichkeiten des Abfangjägers aus und fange an, mit anderen Nationen zusammenzuarbeiten. 2014 werden sechs Maschinen nach Sardinien fliegen. Dort können die Piloten auf Ziele in der Luft schießen, das in Österreich nicht möglich ist.

Eurofighter bei Flugshow in Schottland

Das Eurofighter-Konsortium hat bisher insgesamt 370 Jets ausgeliefert, bisher wurden 571 Maschinen bestellt. Die Flugzeuge haben bisher 186.000 Flugstunden absolviert. Einige davon gehen auf das Konto von Gerhard Krähenbühl, der als Testpilot auch die Hälfte der österreichischen Maschinen nach Zeltweg ausgeliefert hat. Sein weitester Eurofighterflug führte ihn von Rostok über Kreta und die Vereinigten Arabischen Emirate nach Indien. Dort führte man das Flugzeug der Indischen Luftwaffe vor.

So weit müssen sich Hauptmann Clemens Jäger und seine 15 Pilotenkollegen nicht vorwagen. Im kommenden Herbst geht es jedoch nach Schottland, wo österreichische Eurofighter an einer Flugshow teilnehmen werden.

Der Eurofighter bei einem spektakulären Flugmanöver. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Eurofighter bei einem spektakulären Flugmanöver.

Knapp vor dem Start zum Abfangmanöver. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Knapp vor dem Start zum Abfangmanöver.

Bis zu 2.495 km/h Geschwindigkeit erreicht der Abfangjäger. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bis zu 2.495 km/h Geschwindigkeit erreicht der Abfangjäger.

"Mission accomplished" - die "Hercules" wird zur Landebahn begleitet. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

"Mission accomplished" - die "Hercules" wird zur Landebahn begleitet.

V.l.: Airchief Gruber, Eurofighterpilot Jäger und Testpilot Krähenbühl. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

V.l.: Airchief Gruber, Eurofighterpilot Jäger und Testpilot Krähenbühl.

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