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Flüchtlingssituation in Kärnten: Zusammenarbeit auf allen Ebenen

29. September 2015 - 

Ein Zeichen von guter Zusammenarbeit ist der ständige Informationsaustausch auf allen Ebenen. So verschaffen sich auch die Kommandanten der Organisationen einen gegenseitigen Überblick über die Arbeit, um die Abläufe ständig zu optimieren.

Lage in Kärnten

Als besonderen Ausdruck der Wichtigkeit dieser gemeinsamen Situationsbewältigung für die hilfs- und schutzbedürftigen Fremden stattete am vergangenen Wochenende der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser dem Militärkommando Kärnten einen Besuch ab. Wie zuvor in der Landespolizeidirektion erhielt er im hier eingerichteten Lagezentrum einen detaillierten Überblick zur aktuellen Lage des sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes der Soldaten an der Grenze zu Slowenien. "Ich möchte mich bei allen, vor allem als Landeshauptmann und Flüchtlingsreferent, für den Einsatz und das Engagement in dieser schwierigen Zeit bedanken.

Der Einsatz des Bundesheeres ist unentbehrlich und muss aufrechterhalten werden. Nur gemeinsam ist es möglich einen vernünftigen und geordneten Ablauf sicherzustellen. Der Zusammenarbeit in Kärnten kann ich, laut meinen Informationen, nur das beste Zeugnis ausstellen. Sozialer Friede und innere Ruhe soll immer gewährleistet bleiben", so der Landeshauptmann.

Die Einsatzführung

"Wir werden einen langen Atem für diesen Einsatz brauchen. Daher sind wir und vor allem die Kollegen an der Grenze über die Unterstützung sehr froh. Mittlerweile hat sich die Zusammenarbeit sehr gut eingespielt", betonte die Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß bei ihrem Besuch im Militärkommando Kärnten. Im Einsatzstab der Landespolizeidirektion werden alle Informationen gebündelt zusammengeführt und der Gesamteinsatz in Kärnten koordiniert.

Zwischenbilanz in Kärnten

Das Bundesheer steht in Kärnten seit dem 18. September rund um die Uhr im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz. Die Assistenzkompanie Kärnten kontrolliert dabei gemeinsam mit der Polizei die Grenzübergänge am Karawankentunnel und am Loibl, führt gemeinsame mobile Grenzkontrollen durch und überwacht die Grenzübergänge in Lavamünd und Grablach. Das Schwergewicht der Unterstützungsleistung liegt in Kärnten derzeit bei der Versorgung mit Verpflegung. Dafür wurden bis dato rund 14.000 Portionen zubereitet und den Transitquartieren in Klagenfurt und Villach zugeführt.

Landeshauptmann Peter Kaiser informiert sich über die Lage. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Landeshauptmann Peter Kaiser informiert sich über die Lage.

Michaela Kohlweiß und Walter Gischthaler. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Michaela Kohlweiß und Walter Gischthaler.

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