Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button
Bundesheer auf Twitter

Erster Wettkampftag der "Weltmeisterschaft der Gebirgssoldaten"

27. Februar 2019 - 

Der härteste Gebirgswettkampf der Welt, die "Edelweiss Raid", hat am Mittwoch pünktlich um 09:00 Uhr begonnen. Nach dem Startschuss im Hochlager des Truppenübungsplatzes Lizum-Walchen starteten die Wettkämpfer aus zwölf Nationen in den ersten Höhenanstieg der herausfordernden Strecke.

Gebirgssoldaten aus zwölf Nationen stellen sich den Herausforderungen der "Edelweiss Raid"

Die 23 Mannschaften starteten gleichzeitig in einem Massenstart, die Teams bestehen aus jeweils acht Personen. In hohem Tempo wurde der erste Anstieg genommen. Nun gilt es in zwei Tagen 40 Kilometer Wegstrecke und 4.200 Höhenmeter quer durch die Bergwelt des Truppenübungsplatzes zu bewältigen. Als ob dies alleine nicht schon Herausforderung genug wäre, müssen auf dem Weg im hochalpinen Gelände zusätzlich elf fordernde militärische Aufgaben bewältigt werden.

Die ersten Aufgaben

Zu Anfang hatten die Wettkämpfer beim ersten Streckenabschnitt bereits einen anstrengenden Anstieg auf Schi zu bewältigen, daran anschließend wartete für die Teams die erste Station. Die Aufgabe: Bergen eines Verschütteten mit Hilfe von Lawinen-Pieps und Suchausrüstung. Im Hinterkopf haben die Gebirgssoldaten dabei immer das Ticken der Uhr.

Nachdem diese erste Prüfung gemeistert war, ging es weiter quer durchs Gebirge. Die nächste Aufgabe wartete bereits: Aufklären in hochalpinem Gelände. Hier wurde zum ersten Mal eine militärische Grundfertigkeit geprüft und es zeigte sich, warum die "Edelweiss Raid" zu Recht einer der härtesten Wettkämpfe für Gebirgssoldaten weltweit ist. Die Soldaten hatten am ersten Wettkampftag bereits eine Strecke von 20 Kilometer und 2.300 Höhenmeter zu bewältigen.

Herausragende Leistungen

Am ersten Wettkampftag hatten die Mannschaften an fünf Stationen Aufgaben zu lösen. Die Aufgaben an den Stationen forderten nicht nur eine rasche Reaktionsfähigkeit sonder auch hohes militärisches Know-how. Die Herausforderungen im Einzelnen:

  • Lawinen- und Verschüttensuche,
  • militärische Aufklärung im hochalpinen Gelände,
  • Abseilen im Gebirge,
  • Gruppenabfahrt im Seilverbund mit einem Verletzten
  • sowie das Errichten eines Biwaks auf 2.040 Metern Seehöhe.

Nach der letzten Station konnten sich die erschöpften Teilnehmer in den selbst errichteten Biwakzelten ausruhen. Nach einem anstregenden und fordernden Tag versuchten die Wettkämpfer dort, neue Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln.

Ergebnis des ersten Tages

Die Reihenfolge nach dem ersten Wettbewerbstag: In Führung ist das Gebirgsjägerbataillon 23 (Team 1) aus Bayern. Auf dem zweiten Rang, gefolgt mit einer Zeitdifferenz von 44 Minuten und 27 Sekunden, kam die beste österreichische Mannschaft vom Führungsunterstützungsbataillon 2 aus St. Johann im Pongau am Biwak an, weiters folgten die Gebirgssoldaten der französischen Armee auf Rang 3 mit 51 Minuten und 33 Sekunden Abstand auf die führenden deutschen Kameraden.

Auf Rang 4 und 5 folgten dann zwei weitere deutsche Teams der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bayern vor dem Team des Pionierbataillons 2 aus Salzburg auf Rang 7.

Nach dem ersten Tag leider schon ausgeschieden sind die Mannschaft des Jägerbataillons 23 sowie die Mannschaften aus Italien und Montenegro. Eine Mannschaft aus Russland startet aufgrund eines Ausfalls einer Soldatin gemäß den geltenden Wettkampfbestimmungen außerhalb der Wertung in den zweiten Wettkampftag.

Der Start zur "Edelweiss Raid 2019". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Start zur "Edelweiss Raid 2019".

Ein fordernder Wettkampf, auch für die Gebirgjäger des Bundesheeres. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein fordernder Wettkampf, auch für die Gebirgjäger des Bundesheeres.

Die erste Station für die Wettkämpfer: "Lawinen- und Verschüttetensuche". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die erste Station für die Wettkämpfer: "Lawinen- und Verschüttetensuche".

Abfahren auf Schi mit der gesamten Gruppe im Tiefschnee. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Abfahren auf Schi mit der gesamten Gruppe im Tiefschnee.

Soldaten der deutschen Gebirgsjägerbrigade 23 beim Abseilen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Soldaten der deutschen Gebirgsjägerbrigade 23 beim Abseilen.

Geschafft: Der erste Wettkampftag ist gemeistert. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Geschafft: Der erste Wettkampftag ist gemeistert.

Im Biwaklager angekommen, Regeneration und Vorbereitung für die Nacht. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Im Biwaklager angekommen, Regeneration und Vorbereitung für die Nacht.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt | Datenschutz | Barrierefreiheit