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Coronavirus-Maßnahmen: Lageupdate des Militärkommandos Wien

06. April 2020 - 

Schauplatz Britische Botschaft in der Jauresgasse. Ein Berufssoldat des Jägerbataillons 18 beginnt seinen Einsatz vor dem Schutzobjekt. Nach einer einwöchigen Einsatzvorbereitung bei der Landespolizeidirektion Wien übernehmen er und seine Kameraden den Objektschutz von Botschaften und internationalen Institutionen.

Soldaten im neuen Tarnanzug

Die Soldaten werden den Auftrag in derselben Form weiterführen wie ihre Kameraden von der Militärpolizei - mit einer Neuerung: Die Soldaten des Jägerbataillons 18 sind erst am zweiten Blick als Militärpersonen des Bundesheeres zu erkennen. Im März vorigen Jahres wurden die Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons mit dem "Tarnanzug neu" ausgestattet. Der Camouflage-Stil überwiegt als optisches Erscheinungsbild. Mit diesem Design orientiert man sich an anderen europäischen Armeen, die Uniformen in Tarnmuster bevorzugen.

Sie nähen für die Sicherheit der Wiener Soldaten

Im regulären Dienstbetrieb kürzen sie Hosen, oder nähen unter anderem "Badges" und Dienstgrade an Ausgangsuniformen – seit letzten Freitag hat sich ihr Aufgabengebiet erweitert. Die Schneiderinnen des Wiener Dienstbetriebes werden in den nächsten Wochen Mund-Nasen-Masken für die Wiener Soldaten schneidern. Pro Woche sind 1.000 Stück vorgesehen. Vorrangig wird das Personal im Dienstbetrieb, wie z.B. dem Wachdienst, damit ausgestattet.

Das Tragen dieser Masken ist für alle Soldaten verpflichtend. "Normalerweise tituliert sich unsere Tätigkeit eher als Instandsetzung - seit heute sind wir Produktproduzenten in Akkordarbeit", so die Leiterin der Bundesheer-Schneiderei. "Es ist aber eine tolle Abwechslung und es freut uns sehr, dass wir mit dieser Arbeit eine große Hilfestellung zur Sicherheit unserer Soldaten beitragen können!"

"Ihre Unterstützung ist wichtig"

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Krise wurde die Entlassung der Rekruten des Einrückungstermins Oktober 2019 vorläufig aufgeschoben. Mit dieser Bestimmung können Wehrpflichtige zu einem längeren Dienst verpflichtet werden. Lokalaugenschein bei den Wiener Baupionieren; sieben Grundwehrdiener wären letzte Woche abgerüstet. "Ihre Unterstützung ist immens wichtig für uns", so Stabswachtmeister Patrick P., einer der Baupionierkommandanten. "Besonders bei der Bedienung der auf den Lastwägen implementierten Kränen bzw. Kippvorrichtungen ist geschultes und erfahrenes Personal unumgänglich. Der Besitz einer innerbehördlichen Betriebsgenehmigung ist dafür Pflicht. Der Einsatz von unerfahrenen Grundwehrdienern wäre hierbei verantwortungslos." Seit der Krise halfen sie bereits bei pharmazeutischen Großhändlern in der Logistik oder beim Umbau von Unterkünften für Soldaten die im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz eingesetzt sind.

Dienstübergabe an die Kameraden des Jägerbataillons 18. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Dienstübergabe an die Kameraden des Jägerbataillons 18.

So sieht sie aus - die Mund-Nasen-Maske zum Schutz für die Soldaten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

So sieht sie aus - die Mund-Nasen-Maske zum Schutz für die Soldaten.

Bei der Bedienung des Pioniergerätes ist Erfahrung gefragt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bei der Bedienung des Pioniergerätes ist Erfahrung gefragt.

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