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Rettungsaktion erfolgreich beendet: Quer durch Österreich mit dem Hubschrauber

17. April 2020 - 

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag landete ein Bundesheer-Hubschrauber des Typs Agusta Bell 212 auf der Heli-Plattform des AKH-Wien. Auf Anforderung des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien, wurde ein Patient nach einem plötzlich auftretenden Lungenversagen vom Landeskrankenhaus Bludenz in Vorarlberg, ins Wiener Spital geflogen.

Zwei Hubschrauber im Einsatz

Zur Bewältigung des medizinischen Notfalles wurden zwei Hubschrauber des Bundesheeres gleichzeitig eingesetzt. Der Rückflug in den Nachtstunden von Vorarlberg nach Wien wurde unter Verwendung von Nachtsichtgeräten durchgeführt. Ein zivil-militärisches Ärzteteam betreute den Patienten während des Fluges.

Die Rettungsmission erforderte den Einsatz von zwei Hubschraubern, einem S-70 "Black Hawk" und einer AB-212 Maschine. Um den Lufttransport des Patienten durchführen zu können, musste zuerst ein vierköpfiges Ärzteteam, darunter zwei Lungenchirurgen sowie eine mobile Herz-Lungenmaschine vom AKH Wien ins LKH Bludenz geflogen werden. Dieser Auftrag wurde von einem "Black Hawk" aus Langenlebarn, Niederösterreich, durchgeführt.

Gleichzeitig startete ein AB-212-Hubschrauber aus Hörsching, Oberösterreich, konfiguriert mit der neuen medizinischen Intensivplattform ("fliegende Intensivstation") für den Patiententransport, in Richtung Bludenz. An Bord befand sich ein medizinisches Team des Bundesheeres, bestehend aus einem Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin sowie einem Sanitätsunteroffizier.

Gelungene Rettungsaktion

"Ich möchte mich bei allen beteiligten für die Durchführung dieses professionellen Einsatzes sehr herzlich bedanken. Wann immer unsere Hilfe gebraucht wird, egal ob bei Tag oder in der Nacht, unterstützen unsere Soldatinnen und Soldaten mit ihrer Expertise. In Zeiten der Krise sind Zusammenarbeit und Zusammenhalt das Wichtigste. Dass das einwandfrei funktioniert, zeigt die gelungene Rettungsaktion gemeinsam mit den Rettungsorganisationen. Ich wünsche dem Patienten alles Gute und gute Besserung; werden Sie bald wieder gesund", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Spezielle Sanitätsplattform

Mit der speziellen Sanitätsplattform ist man in der Lage, Transporte durchzuführen: Intensivpatienten können bei Bedarf rasch auf dem Luftweg von einem Krankenhaus zum anderen geflogen werden. Die Sanitätsplattform umfasst eine moderne medizinische Ausrüstung, gleich einer fliegenden Intensivstation - von der Sauerstoffversorgung bis hin zum Herz-Kreislauf-Monitoring-System. Das Österreichische Bundesheer besitzt vier solcher Plattformen, die sowohl im "Black Hawk" als auch in der AB-212 eingebaut werden können.

Die Ärzte übernehmen den Patienten im AKH in Wien. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Ärzte übernehmen den Patienten im AKH in Wien.

Speziell ausgerüstet: der AB-212-Helikopter des Bundesheeres. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Speziell ausgerüstet: der AB-212-Helikopter des Bundesheeres.

Der "Black Hawk" auf der Heli-Plattform des AKH in Wien. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der "Black Hawk" auf der Heli-Plattform des AKH in Wien.

Der S-70 "Black Hawk" wird mit den medizinischen Geräten beladen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der S-70 "Black Hawk" wird mit den medizinischen Geräten beladen.

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