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Corona-Einsatz: Von Oberösterreich nach Kärnten und retour

18. Februar 2021 - 

Die Rekruten Elias P., Benjamin S. und Peter G. haben einiges gemeinsam: Alle drei sind Oberösterreicher, alle haben an einer HTL in Oberösterreich maturiert und alle drei lieben es, in den Bergen unterwegs zu sein. Sie sind in Kärnten beim Jägerbataillon 26 eingerückt und stehen derzeit - zurück in Oberösterreich - im Corona-Assistenzeinsatz. Die Rekruten unterstützen die Behörden bei der Bekämpfung der Pandemie beim Testen in den Teststationen oder am Telefon beim "Contact Tracing".

Ziel: Gebirgsjäger

Nach bestandener Matura machten sich die jungen Männer, ohne sich zu kennen, im Oktober 2020 auf den Weg in Richtung Süden, um in Spittal an der Drau in der Türk-Kaserne einzurücken. Oberösterreich hat Berge, jedoch keine Gebirgsjäger, vor und bei der Stellung haben sie sich über die Möglichkeiten informiert: "Wie kann ich es als Oberösterreicher schaffen, in den Bergen meinen Wehrdienst abzuleisten?"

Rekrut Elias P.

Rekrut Elias P. aus Neukirchen bei Altmünster erzählt von seinem Kontakt mit einem Informationsoffizier: "Da war einer vom Bundesheer in der Schule. Den hab ich gefragt, wenn ich einrücke, ob ich dann den Grundwehrdienst auch in den Bergen machen kann. Ja, hat er mir gesagt und dass ich das bei der Stellung bekanntgeben soll. Das habe ich dann auch gemacht. Mein Erstwunsch nach Saalfelden, zum Gebirgskampfzentrum, war leider nicht möglich - da waren alle Plätze schon weg. Als Ersatz hat man mir Spittal im Oktober angeboten. Das hab ich dann genommen und so bin ich in Kärnten eingerückt. Dass ich zurück nach Linz komme und hier nun teste, war so natürlich nicht geplant."

Rekrut Benjamin S.

Bei Rekrut Benjamin S. aus Weng im Innkreis stand das Mountainbiken, das Schifahren sowie das Wandern in den Bergen schon immer hoch im Kurs; doch wie diese Hobbies mit dem Bundesheer kombinieren? Erst bei der Stellung ergab es sich, dass er darüber nachdachte. "Da bin ich mit meinem positiven Bescheid nach Hause gefahren und nach einem Monat habe ich angerufen, wie denn dies machbar wäre. Mit der Familie bin ich regelmäßig in den Bergen gewesen. Da war ich dann froh, meinen Grundwehrdienst in Kärnten machen zu können."

"Contact Tracing"

"Heute bin ich zum Telefonieren dran, dann wechsle ich ins Design-Center und nach meinem freien Tag komme ich wieder ins Landesdienstleistungszentrum." Wie läuft so ein Telefongespräch beim "Contact Tracing" ab? Wie reagieren die Menschen, wenn jemand anruft und sagt: "Guten Tag, ich bin vom Personenkontaktmanagement?" Rekrut S. erklärt: "Naja, manche rechnen schon damit, da sie ja wissen, dass sie einen positiven PCR-Test haben. Andere sind überrascht, da sie nicht wussten, mit jemanden Kontakt gehabt zu haben. Grundsätzlich sind alle freundlich. Die Gespräche dauern teilweise schon ziemlich lange, da zu einer positiv getesteten Person viele Kontaktpersonen anzurufen sind. Meine Kameraden und ich werden bis Ende März hier sein, denn Anfang April ist der Grundwehrdienst zu Ende. Ich überlege, das Angebot der '6+3 Monate' zu machen."

Rekrut Peter G.: "Die Menschen am Telefon sind sehr kooperativ"

Rekrut Peter G. aus Pfarrkirchen bei Bad Hall wollte unbedingt zu den Gebirgsjägern. Tirol oder Kärnten - egal, entscheidend war für ihn, dass er seine sportlichen Aktivitäten auch beim Heer beibehalten konnte. Nach Absolvierung der Basisausbildung und einer Feldlagerwoche mit Biwakieren war die Ausbildung soweit abgeschlossen, dass er sich in den Bergen auf Skiern mit seiner Ausrüstung bewegen konnte. Rekrut G. war auch im Lawineneinsatzzug vorgesehen, das sind jene Soldaten, die nach einem Lawinenabgang bei der Suche nach Verschütteten helfen. "Die Ausbildung hat mir voll getaugt", sagt G.

Wie ist es nun, statt in den Bergen im Alpenvorland zu sein? "Beim Einrücken hätte ich mir das nicht gedacht. Die Menschen am Telefon sind sehr kooperativ. Manchmal sind wir die ersten, die ihnen die Maßnahmen erklären."

Rekrut Elias P. in der Teststraße. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Rekrut Elias P. in der Teststraße.

Rekrut Benjamin S. spricht mit einer Corona-Kontaktperson. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Rekrut Benjamin S. spricht mit einer Corona-Kontaktperson.

Rekrut Peter G. beim "Contact Tracing" im Einsatz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Rekrut Peter G. beim "Contact Tracing" im Einsatz.

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