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Milizbeauftragter besucht die Ausbildungsübung "Eisenerz 2022"

19. Juli 2022 - 

Am Dienstag besuchte der Milizbeauftragte, Generalmajor Erwin Hameseder, die Milizsoldaten bei der Ausbildungsübung "Eisenerz 2022".

Jägerkompanie Tulln

Nach einem Briefing durch den Übungsleiter, den Kommandanten der Theresianischen Militärakademie Generalmajor Pronhagl, im Übungsleitungsgefechtsstand in Eisenerz fuhr er nach Hieflau zur Jägerkompanie Tulln. Die Kommandantin, Hauptmann Anna Kaiser, berichtete, wie ihre Kompanie die kritische Infrastruktur vor Ort sichert; in diesem Fall das Kraftwerk Hieflau mit dem Krafthaus, der Wehranlage Gstatterboden und dem Speichersee Wag. Bei einer Geländebegehung am Speichersee bekam der Generalmajor einen unmittelbaren Eindruck vom Einsatz zum Objektschutz.

Zusammenarbeit Berufs- und Milizsoldaten

Ein wichtiges Thema bei allen Gesprächen an diesem Tag war die Zusammenarbeit der Miliz mit den Berufssoldaten. Die Milizkompanie wurde für diese Übung nämlich mit 26 Fähnrichen der Theresianischen Militärakademie verstärkt. Beim Besuch wurde deutlich, wie sehr beide Seiten - Miliz und Fähnriche - die Zusammenarbeit schätzen. "Es ist eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten, die man so nie mehr wiederholen kann. Die Miliz ist sehr wissbegierig. Von den bei der Milizkompanie eingesetzten Fähnrichen gibt es nur positiven Rückmeldungen", sagt Fähnrich Klein, der als Kommandogruppenkommandant die Kompaniekommandantin unterstützt.

Milizexperten

Der Besuch wurde im "Zentrum am Berg", einer Forschungseinrichtung der Montanuniversität Leoben in Eisenerz, beendet. Dort arbeiten gerade Milizexperten ein Forschungsprojekt zum Themenbereich Einsatz unter Tage. Davon angeregt entwickelte der Milizbeauftragte, gemeinsam mit den Militärexperten, Ideen für den effizienten Einsatz von Experten aus Wissenschaft und Praxis. Die Forschungen für unterirdische Einsätze - z.B. in Tunnels und U-Bahn-Systemen - sind während dieser Übung nämlich sehr gut vorangekommen. Überlegungen für eine regelmäßige Zusammenziehung von Militärexperten zu eigenen Übungen stehen deshalb im Raum.

Fazit des Milizbeauftragten

Die Erkenntnis des Milizbeauftragten von der Ausbildungsübung "Eisenerz 2022": "Genau wegen solcher Erlebnisse haben sich die Leute zur Miliz gemeldet. Das ist genau das, warum die Miliz hier ist. So eine Übung schafft auch einen Mehrwert für die zivilen Institutionen und sorgt so für Begeisterung für unser Bundesheer."

Milizbeauftragter Generalmajor Erwin Hameseder. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Milizbeauftragter Generalmajor Erwin Hameseder.

Die Kommandantin der Jägerkompanie Tulln weist in die Lage ein. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Kommandantin der Jägerkompanie Tulln weist in die Lage ein.

Zusammenarbeit Miliz- und Berufssoldaten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Zusammenarbeit Miliz- und Berufssoldaten.

Soldaten der Jägerkompanie Tulln bewachen das Kraftwerk Hieflau. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Soldaten der Jägerkompanie Tulln bewachen das Kraftwerk Hieflau.

Generalmajor Hameseder bei den Milizsoldaten im "Zentrum am Berg". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Generalmajor Hameseder bei den Milizsoldaten im "Zentrum am Berg".

Einweisung in den Beitrag der Milizsoldaten zum Forschungsprojekt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Einweisung in den Beitrag der Milizsoldaten zum Forschungsprojekt.

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