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Sanitätsversorgung als wichtiges Element bei Übungen und im Einsatz

18. Mai 2022 - 

Jeder hofft darauf, dass er sie nicht in Anspruch nehmen muss. Aber wenn etwas passiert, muss sie schnell und professionell ablaufen - die Sanitätsversorgung.

Sanitätsversorgung ist Realeinsatz

Ist bei Übungen vieles nur Annahme und vorausgeplant, hat die sanitätsdienstliche Versorgung der Truppe eine besondere Bedeutung, da es sich in den meisten Fällen immer um reale Einsätze handelt.

Besonders im hochalpinen Gelände, erschwert durch sich schnell ändernde Witterungsbedingungen, kann nicht auf eine ärztliche Versorgung wie gewohnt zurückgegriffen werden.

Rettungskette für rasche Erstversorgung

Eine rasche, wenn möglich eine erweiterte, Selbst-und -Kameradenhilfe bildet den wichtigen Beginn der militärischen Rettungskette.

Ist eine selbstständige Rückkehr zu Fuß oder der Rücktransport durch die Kameraden nicht möglich, kommt der Hubschrauber mit dem Notarzt zum Einsatz, der den Verletzten in dem vom Notarzt zugewiesenen Zielort bringt - bis hin zum Militärspital oder zum öffentlichen Krankenhaus.

Bergung aus unwegsamen Gelände

Eine mögliche Bergung über Schnee ist durch die universale Trage mit Skiern zwar ziemlich unsanft, aber durchaus machbar.

Auch die Tragtiere und die moderne Version davon, die "Quads", können Verletzte aus dem Verwundetennest in die Verwundetensammelstelle bringen.

Geländegängige Sanitätspinzgauer und sogar LKWs mit einem speziellen San-Aufbau holen verletzte Soldaten von dort ab. Es ist erstaunlich, welche unwegsamen Straße diese doch recht großen Fahrzeuge bewältigen.

Bei dieser Übung sind für die sanitätsdienstliche Versorgung drei Militärärzte mit fünf Sanitäts-Fahrzeugen im Einsatz.

Zusätzlich begleitet jede Kompanie über die gesamte Zeit der Übung ein Sanitäts-Trupp direkt bei den Soldaten.

Ein speziell für alpine Gegebenheiten ausgebildetes Bergrettungselement beurteilt vor Ort die einzuleitenden Schritte, wenn medizinische Notfälle eintreten.       

Unfallfreier Übungsverlauf

Die Einsätze der Sanitätstruppe hielten sich bei dieser Übung bis jetzt in Grenzen. Versorgung von Blasen an den Füßen, Sonnenbrände, leichte Verstauchungen und Erschöpfung waren die Ursachen der allermeisten Einsätze der Sanitätstruppe.

Das Sanitätsteam mit Notarzthubschrauber des Bundesheeres. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Sanitätsteam mit Notarzthubschrauber des Bundesheeres.

Piloten, Notarzt und Flugretter: das Notfallteam auf der "Alouette" III. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Piloten, Notarzt und Flugretter: das Notfallteam auf der "Alouette" III.

Ein Sanitäts-Pinzgauer im hochalpinen Raum. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein Sanitäts-Pinzgauer im hochalpinen Raum.

Die geländegängigen Sanitätsfahrzeuge stehen bereit für den Ernstfall. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die geländegängigen Sanitätsfahrzeuge stehen bereit für den Ernstfall.

Anlandung eines Hubschraubers mit einem Patiententransport. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anlandung eines Hubschraubers mit einem Patiententransport.

Sanitätskräfte begleiten die Truppe. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Sanitätskräfte begleiten die Truppe.

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