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Ein Tag im Camp Kossei

13. Februar 2008 - 

Seit mittlerweile einer Woche ist das österreichische Vorkommando für den Einsatz im Tschad im Lager am Flughafen in N’Djamena. Hier haben wir uns unter freiem Himmel ein Lager eingerichtet. Unsere Schlafstellen sind Betten mit Moskitoschutz, und mit Planen schützen wir uns vor der direkten Sonneneinstrahlung. Das Einzige, wogegen es keinen wirksamen Schutz gibt, ist der Sand, der in alle Ritzen und Rillen dringt.

Mit unserer Kommunikationszentrale, die mit modernster Technik ausgestattet ist, halten wir ständig Verbindung nach Österreich und zu den anderen EUFOR-Kontingenten. Außerdem haben wir dadurch die Möglichkeit, unsere Angehörigen immer auf dem Laufenden zu halten.

Aufstehen in der Wüstenstadt

Nach ausgiebiger Körperpflege frühstücken wir jeden Tag gemeinsam im Speisesaal. In der folgenden, morgendlichen Lagebesprechung werden durch unseren Kommandanten, Oberst Heinz Assmann, die Aufträge erteilt und der Tagesablauf festgelegt.

Das Schwergewicht unserer Arbeit konzentriert sich derzeit auf die Planung der Verlegung unseres Kontingents in den Einsatzraum und auf die Unterbringung unserer Soldaten in N’Djamena und Abéché. In der verbleibenden Zeit legen wir besonderen Wert auf das Körpertraining. In den Morgenstunden sind die Temperaturen für Sport hier noch sehr angenehm.

Ständig aktuelles Lagebild

Nach dem Mittagessen starten wir mit einem Lage-Update in den Nachmittag. Mittlerweile klettern die Temperaturen auf 32 Grad. Täglich erkunden wir die Stadt, um uns mit den Gegebenheiten vor Ort weiter vertraut zumachen. So bleibt unser Lagebild ständig aktuell, und wir können uns einen Eindruck von der Stimmung in der Bevölkerung machen. Unsere ersten Erfahrungen sind diesbezüglich durchwegs positiv.

Auch am Abend wartet Arbeit

Sobald die Sonne untergeht, werden die Temperaturen wieder angenehmer. Dann muss das Erarbeitete und Abgesprochene schriftlich festgehalten und umgesetzt werden. In unseren Abendbesprechungen fassen wir den Tag zusammen und treffen die erforderlichen Maßnahmen für den nächsten. Auch unser Kommunikationszentrum bleibt die ganze Nacht besetzt, da die ständige Erreichbarkeit gewährleistet sein muss.

Vor dem Schlafengehen setzen wir uns noch in der Runde zusammen und lassen den Tag gemeinsam Revue passieren. Temperaturen um die 16 Grad in der Nacht ermöglichen, dass wir am nächsten Morgen ausgeschlafen in den neuen Tag starten können.

Ein eingespieltes Team

In kurzer Zeit sind wir ein eingespieltes Team geworden und die Ereignisse haben uns zusammengeschweißt. Jeder Tag bringt Neuigkeiten und verlangt eine ständige Lagebeurteilung. Langeweile kommt daher nie auf. Unser Ziel ist es, bestmögliche Voraussetzungen für den Einsatz des österreichischen Bundesheeres im Rahmen von EUFOR zu schaffen. Daran Arbeiten wir mit all unseren Kräften.

unser Lager im Camp Kossei. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

unser Lager im Camp Kossei.

Betten mit Moskitoschutz ermöglichen uns, unter freiem Himmel zu schlafen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Betten mit Moskitoschutz ermöglichen uns, unter freiem Himmel zu schlafen.

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