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Wir sind in Abéché

13. März 2008 - 

Je weiter wir während der Fahrt in den Osten des Tschad kamen, desto schlechter wurden die Straßen. Wir durchquerten immer wieder Wadis, die nur teilweise befestigt waren. Dies deutet darauf hin, dass hier während der Regenzeit enorme Niederschlagsmengen fallen, und die Pisten dann nur schwer befahrbar sind. Zurzeit herrscht hier aber totale Trockenheit.

An den wenigen Wasserlöchern tränken Hirten ihre Kamele, Ziegen und Rinderherden. Auch Esel als Last- und Reittier sind allgegenwärtig. Die Bevölkerung verhält sich uns gegenüber nach wie vor freundlich.

Die letzten Kilometer

Auch der dritte Marschtag verlief nach Plan. Natürlich spürten wir bereits die Strapazen der letzten Tage und Nächte, aber regelmäßige Pausen linderten dieses Problem. Wichtig ist unter diesen klimatischen Bedingungen die ständige Versorgung mit Flüssigkeit - unsere Wasserflaschen hatten wir deshalb immer dabei.

Nach acht Stunden Marschzeit hatten wir ca. 300 Kilometer bewältigt und wir bezogen unser letztes Nachtlager. Wir wussten aber, dass der schwierigste Abschnitt noch auf uns wartete: Die letzten Kilometer nach Abéché.

Marschziel erreicht!

Das letzte Teilstück führte uns fast durchgehend über unbefestigte Sandpisten. Am 13. März um 10.30 Uhr hatten wir es dann geschafft: Wir waren in Abéché. 800 Kilometer quer durch den Tschad haben wir nun hinter uns gebracht. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt im Rahmen der Mission "EUFOR/Tschad".

Eines unserer Fahrzeuge wenige Kilometer vor dem Ziel. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Eines unserer Fahrzeuge wenige Kilometer vor dem Ziel.

Wir begegnen einem Hirten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wir begegnen einem Hirten.

Im Camp in Abéché. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Im Camp in Abéché.

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