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Unsere "Hercules" - die Brücke nach Österreich

20. April 2008 - 

Diese Woche erwarten wir wieder eine C-130 "Hercules" des Bundesheeres in Abéché. Die Maschine, die aus Linz-Hörsching kommt, bringt neue Versorgungsgüter für unser Kontingent. Mittlerweile ist es für uns zur Selbstverständlichkeit geworden, dass unsere Versorgung auf diese Art und Weise - mit Hilfe eigener Transportmaschinen - sichergestellt ist.

Lufttransport als einzige Möglichkeit

Da es sich beim Tschad um einen Binnenstaat im Herzen von Afrika handelt, besteht nicht die Möglichkeit Schiffe als Transportmittel zu nutzen. Auch der Landweg ist wegen der großen Distanzen zum nächstgelegenen Hafen keine Lösung. Bleibt also nur der Lufttransport - die einzige Möglichkeit, eine sichere Versorgung zu gewährleisten.

Eigene Flieger geben Sicherheit

Nach Ende des Rebellenvorstoßes war eine österreichische "Hercules" am 15. Februar unter den ersten Maschinen, die wieder am Flughafen von N´Djamena landeten. Für uns waren damals nicht nur die Versorgungsgüter an Bord von enormer Bedeutung: Vor allem das Wissen, ab sofort wieder über eine eigene, unabhängige Verbindung nach Österreich zu verfügen, gab uns ein Gefühl der Sicherheit. Und zusätzlich war die Landung der Maschine für uns ein sichtbares Signal, dass die Mission wie geplant fortgesetzt wird.

Einzige Direktverbindung nach Österreich

Ab diesem Zeitpunkt wurden im Schnitt pro Woche zwei Versorgungsflüge durchgeführt - zuerst nach N´Djamena, später dann bereits nach Abéché. Da Landungen von großen Transportmaschinen hier jedoch nicht möglich sind, stellen unsere C-130 "Hercules" die einzige Möglichkeit dar, Versorgungsgüter und Personal schnell und direkt von Österreich in den Osten des Tschad zu bringen.

Fliegerische Herausforderung

Auch für die Crews der Flieger stellt dieser Einsatz eine große Herausforderung dar: Flugzeiten von über acht Stunden und besondere Bedingungen bei der Landung - wie schlechte Sicht durch aufgewirbelten Sand oder starker Wind - erfordern hohes fliegerisches Können. Auch die ständige Wartung der drei Maschinen in Österreich muss koordiniert werden, um die erforderliche Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

Exakte Organisation und Planung

Nur durch exakte Organisation und Planung der Flüge sowie eine ausgeklügelte Zusammenstellung der Fracht am Luftumschlagpunkt in Hörsching kann unsere Versorgung problemlos sichergestellt werden. Eines hat sich aber bewiesen: Ohne eigene Kapazitäten für den Lufttransport wären Einsätze wie jener hier im Tschad wohl nicht durchführbar.

Unsere "Herc" in Abéché: die einzige Direktverbindung nach Österreich. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Unsere "Herc" in Abéché: die einzige Direktverbindung nach Österreich.

Wichtiger Moment: Am 15.Februar landet eine "Hercules" in N´Djamena. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wichtiger Moment: Am 15.Februar landet eine "Hercules" in N´Djamena.

Die C.130 transportieren 10 t Ladung bis zu 6.000 km weit. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die C.130 transportieren 10 t Ladung bis zu 6.000 km weit.

In Linz-Hörsching haben die C-130 "Hercules" des Heeres ihre Heimatbasis. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

In Linz-Hörsching haben die C-130 "Hercules" des Heeres ihre Heimatbasis.

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