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Trotz schwieriger Bedingungen: Unsere Versorgung ist sichergestellt

28. Mai 2008 - 

Die Einsätze unserer Task Group erfordern unter anderem die Fähigkeit, alle Aufträge auch über einen längeren Zeitraum und ohne Abstützung auf fixe Infrastruktur erfüllen zu können. Dafür muss auch gewährleistet sein, dass unsere Spezialeinsatzkräfte im Bereich der Verpflegung und der Betriebsmittel (Benzin, etc.) unabhängig arbeiten.

Versorgung über große Distanzen

Eine solche Unabhängigkeit ist natürlich nicht in uneingeschränktem Ausmaß möglich. Bei längerer Einsatzdauer wird daher eine sogenannte Anschlussversorgung eingeplant. Und diese Woche führten wir wieder einen derartigen Versorgungs-Transport für unsere Spezialeinsatzkräfte durch: Nach Abschluss aller nötigen Vorbereitungen führte uns der Marschweg bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde über Sand- und Geröllpisten in den Einsatzraum der Task Group.

Mit Hilfe von Satellitennavigationsgeräten war es uns auch während der Fahrt jederzeit möglich, unseren genauen Standort zu ermitteln. Nur durch diese Geräte und entsprechende Funkgeräte ist gewährleistet, dass bei Notfällen schnell die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden können.

Neben den schwierigen Bodenverhältnissen stellten vor allem der Staub und die große Hitze eine zusätzliche Herausforderung für Mannschaft und Gerät dar. Nach mehreren Stunden Fahrzeit gelangten wir ans Ziel - zur vorgeschobenen Einsatzbasis unserer Spezialeinsatzkräfte. Dort luden wir unsere wertvollen Transportgüter ab, bevor wir unter freiem Himmel unser Nachtlager errichteten.

Erste Vorboten der Regenzeit

Nach Abschluss aller Versorgungstätigkeiten traten wir am nächsten Morgen wieder planmäßig den Rückmarsch an. Schon in der Nacht, aber vor allem während der Fahrt, bekamen wir die ersten Vorboten der Regenzeit zu spüren: Ein heftiger Sandsturm und darauffolgende, starke Regenfälle zwangen uns zu einem ungeplanten Marschhalt.

Für die Weiterfahrt herrschten kurz darauf vollkommen andere Verhältnisse: Der Sand hatte sich in Matsch verwandelt und die Wadis waren teilweise bis zu einem Meter mit Wasser gefüllt. Dennoch erreichten wir ohne Probleme unsere Heimatbasis, das ONDR-Camp in Abéché.

Auftragserfüllung auch unter schwierigen Verhältnissen

Nun haben wir einen kleinen Eindruck davon bekommen, was die österreichischen Soldaten in den nächsten Monaten erwarten wird. Für uns hat sich die Einschätzung bestätigt, dass dem Einsatz und der Versorgung aus der Luft (mit Hubschraubern und mit Fallschirmen) in nächster Zeit wesentliche Bedeutung zukommen wird. Nur durch Einsatz dieser Mittel kann sichergestellt werden, dass unser Auftrag auch während der Regenzeit erfüllt werden kann.

Unser Konvoi: Die schwierigen Pisten erforderten volle Konzentration... (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Unser Konvoi: Die schwierigen Pisten erforderten volle Konzentration...

...und ließen nur geringe Geschwindigkeiten zu. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

...und ließen nur geringe Geschwindigkeiten zu.

Stundenlanges Fahren in Staub und Hitze waren eine große Herausforderung. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Stundenlanges Fahren in Staub und Hitze waren eine große Herausforderung.

Erste Vorboten der Regenzeit: Auf einen Sandsturm... (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Erste Vorboten der Regenzeit: Auf einen Sandsturm...

...folgte starker Regen, der die Wadis in kurzer Zeit mit Wasser füllte. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

...folgte starker Regen, der die Wadis in kurzer Zeit mit Wasser füllte.

Einsätze aus der Luft sind deshalb von wesentlicher Bedeutung. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Einsätze aus der Luft sind deshalb von wesentlicher Bedeutung.

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