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Angelobung in der Stadtgemeinde Völkermarkt: 500 Rekruten sprechen Treuegelöbnis

Stadtgemeinde Völkermarkt, 25. Oktober 2019  - An die 500 Rekruten, die Anfang September und Oktober bei den Kärntner Verbänden und Dienststellen eingerückt sind, erlebten am Freitag - am Vortag zum Nationalfeiertag - einen ihrer Höhepunkte ihres Grundwehrdienstes. In der Sport-Arena der Stadtgemeinde Völkermarkt sprachen sie vor rund 1.500 Familienangehörigen, Verwandten, Freunden und Besuchern sowie Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und des öffentlichen Lebens das Treuegelöbnis auf die Republik Österreich. Ausgerichtet und organisiert wurde dieser Festakt vom Militärkommando Kärnten in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Völkermarkt und dem Pionierbataillon 1.

Stellenwert des Bundesheeres

 "Die Angelobung ist ein guter Zeitpunkt um über den Stellenwert des Bundesheeres in Österreich und unserer Gesellschaft zu sprechen", so Landeshauptmann Peter Kaiser zu Beginn seiner Rede. "Es ist besonders bei den Katastropheneinsätzen unverzichtbar geworden. Vieles was nach den Unwettern der letzten Zeit in Kärnten an Hilfeleistungen notwendig war, wäre ohne die Hilfe der Soldaten nicht zu schaffen gewesen. Wenn man auf in Zukunft auf diese Unterstützung zählen will, dann müssen auch die notwendigen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden", erklärt Kaiser. 

"Als Bürgermeister sehe ich das als große Ehre und Auszeichnung an, dass heute, am Vortag zum Österreichischen Nationalfeiertag, hier bei uns in Völkermarkt die feierliche Angelobung stattfindet", eröffnete Valentin Blaschitz seine Festrede. "Das Bundesheer genießt einen sehr hohen Stellenwert in der Bevölkerung und diese erwartet sich zu Recht, dass das Bundesheer mit den notwendigen, zeitgemäßen Gerätschaften und finanziellen Mitteln ausgestattet wird. Weitere Lippenbekenntnisse werden in Zukunft zu wenig, sondern es müssen, auf Grund des Situationsberichtes den der Herrn Verteidigungsminister abgegeben hat, sofort Taten folgen", erklärt Blaschitz.

Den anzugelobenden Rekruten wünschte der Bürgermeister viel Freude, eine schöne Zeit und eine gelebte Kameradschaft beim Österreichischen Bundesheer. "Sehen Sie den Dienst mit der Waffe nicht als eine lästige Verpflichtung an, sondern als Dienst für unsere Republik und Ihre Bevölkerung, als einen Dienst der sich für unser freies Österreich mehr als lohnt", so Blaschitz abschließend.

Der Europäischen Union ist es gelungen, den Frieden in Europa zu wahren - und das nun schon seit 74 Jahren. "Ein Frieden mit einem kleinen Schönheitsfehler", betonte Kärntens Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler. Der Frieden ist nämlich zur Selbstverständlichkeit geworden. Die Entwicklungen der letzten Jahre lassen aber nicht darauf schließen, dass das auch weiterhin gewährt werden kann. Auch Österreich hat seine Aufgaben nicht gemacht. „An die künftige Regierung appelliere ich daher, den Zustand des Bundesheeres in jedem Fall zum Thema zu machen", so Gitschthaler.

Der Festakt wurde von der Militärmusik Kärnten, unter der Leitung von Militärmusikmeister Vizeleutnant Siegfried Schatz, musikalisch begleitet. Musikalische Beiträge kamen auch vom Männergesangsverein Scholle Haimburg-St. Peter und von der Volksschule Völkermarkt.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Höhepunkt der Angelobung: das Treuegelöbnis.

Höhepunkt der Angelobung: das Treuegelöbnis.

Abschreiten der Front durch die Höchstanwesenden.

Abschreiten der Front durch die Höchstanwesenden.

Ein Zeichen der Geminsamkeit: Fahnenträger der Bundesdienstflagge.

Ein Zeichen der Geminsamkeit: Fahnenträger der Bundesdienstflagge.

Musikalisch umrahmt durch die Volksschule Völkermarkt.

Musikalisch umrahmt durch die Volksschule Völkermarkt.

Vor der Angelobung: Totenehrung beim Kriegerdenkmal.

Vor der Angelobung: Totenehrung beim Kriegerdenkmal.

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