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Tokio-Feeling im Kasernenhof

Wien, 17. September 2020  - Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖOC-Präsident Karl Stoss nahmen am Donnerstag die Olympic Team Austria-Kollektion für die aufs nächste Jahr verschobenen Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele entgegen. Die Olympia-Medaillen-Gewinner von Rio, Tanja Frank und Thomas Zajac, Ruder-Ass Magdalena Lobnig und Sportschützin Sylvia Steiner waren im Verteidigungsministerium ebenso vertreten wie die Paralympics-Athleten Yvonne Marzinke, die im Para-Cycling antreten wird, der Handbiker Walter Ablinger und Para-Schwimmer Andreas Onea. Und alle trainieren beim Heeressportzentrum des Österreichischen Bundesheeres.

Hunderte Kisten warten auf die Lagerung. Allein das Gewicht der 28 Europaletten macht 700 Kilogramm aus. Der Tokio-Look wird im Mai präsentiert, bis dahin wird die von Erima produzierte Ausstattung vom Bundesheer in der Heeresbekleidungsanstalt in Brunn am Gebirge gelagert.

"Das ist kein symbolischer Akt, sondern ein Ausdruck der Wertschätzung", betonte die Gastgeberin, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. "Wir sind dafür ausgerichtet, fachgerecht große Mengen an Bekleidung zu lagern. Und wir sind immer dann zur Stelle, wenn Not am Mann oder an der Frau ist. Das Österreichische Bundesheer ist mit insgesamt 405 Sportsoldatinnen und Sportsoldaten - darunter 238 Sommersportathleten - einer der größten Förderer des Sports."

"Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Wir sind froh, eine rasche, unbürokratische Lösung gefunden zu haben", meinte ÖOC-Präsident Karl Stoss. "Das IOC und die japanischen Veranstalter arbeiten mit Hochdruck daran, den 11.300 Sportlerinnen und Sportlern den olympischen Traum trotz Pandemie erfüllen zu können." Die Erfolgssegler Tanja Frank und Thomas Zajac bestätigten: "Die Ausstattung macht einen Teil des Olympia-Flairs aus!"

Traditionell liegt der Anteil der Soldaten und -Soldatinnen im Olympic Team Austria bei mindestens 50 Prozent. Nicht weniger als sechs der letzten 15 Olympia-Medaillen wurden von Angehörigen des Heeressportzentrums gewonnen.

"Das Österreichische Bundesheer ist seit 2016, als das Heeressportzentrum für die ersten Behindertensportler und Behindertensportlerinnen geöffnet wurde, auch ein wichtiger Partner des paralympischen Sports. Das ist, wie auch die gemeinsame Einkleidung mit dem ÖOC, ein sichtbares Zeichen für Inklusion im Sport", sagte ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

Aktuell hat Österreich 38 Olympia- und 10 Paralympics-Quotenplätze sicher, darf mit 70 Olympia-Athleten und 30 Paralympics-Startern rechnen. Insgesamt gut 250 Personen werden ausgestattet. Zum bereits 9. Mal tragen ÖOC und ÖPC den identen Team Austria-Look. "Unsere Vorfreude auf Tokio ist riesengroß. Wir bedanken uns beim Österreichischen Bundesheer für die fachgerechte Einlagerung", führte Erima-Geschäftsführer Willy Grims aus. Die Tokio-Kollektion bleibt noch bis Mai "unter Verschluss". Ausgenommen davon sind nur Basis-Ausstattung wie T- und Polo-Shirt, ein Track Top Jacket bzw. Trainingsanzug, die heuer noch im Handel für Sport-Fans erhältlich sein wird.

V.l.: ÖOC-Präsident Stoss, Ministerin Tanner, ÖPC-Präsidentin Rauch-Kallat und Erima Geschäftsführer Grims.

V.l.: ÖOC-Präsident Stoss, Ministerin Tanner, ÖPC-Präsidentin Rauch-Kallat und Erima Geschäftsführer Grims.

Klaudia Tanner mit den bereits qualifizierten Olympiateilnehmern des Bundesheeres.

Klaudia Tanner mit den bereits qualifizierten Olympiateilnehmern des Bundesheeres.

Die Ministerin und die Offiziellen des ÖOC und ÖPC mit den Sportlerinnen und Sportlern.

Die Ministerin und die Offiziellen des ÖOC und ÖPC mit den Sportlerinnen und Sportlern.

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