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"Hercules"-Täuschkörpertest: "Flammende Engel" über Allentsteig

Allentsteig, 14. November 2020  - Mitte dieser Woche testeten die Luftstreitkräfte des Bundesheeres das neue Selbstschutzsystem der C-130 "Hercules"-Transportmaschinen. Nach dem Start in Linz-Hörsching flogen zwei Maschinen des Kommandos Luftunterstützung aus dem Nebel auf sonnige 1.400 Meter über Grund und führten über dem Truppenübungsplatz Allentsteig erfolgreich den Ausstoß von Täuschkörpern - sogenannten "Flares" - durch.

Wichtiger Schritt in Weiterentwicklung

Der Test war ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Lufttransportsystems C-130 "Hercules". Das Selbstschutzsystem wird es nach Abschluss der Entwicklungen den Luftstreitkräften in Zukunft ermöglichen, "unter Bedrohung Soldaten und Zivilisten sicherer aus Krisengebieten zu evakuieren", so Brigadier Wolfgang Wagner, Kommandant des Kommandos Luftunterstützung.

Als nächster Schritt ist die Ausbildung der Besatzungen in allen notwendigen Verfahren vorgesehen, um diese neue Fähigkeit zum Einsatz bringen zu können. Das Schutzsystem wird reihenweise in alle drei C-130-Maschinen eingebaut und beinhaltet passive Sensoren, die vor einem Abschuss von hitzesuchenden Raketen warnen.

Evakuierung aus Krisengebieten

Im Notfall evakuieren die Hercules-Piloten auch österreichische Staatsbürger aus dem Ausland. Die C-130-Maschinen der Lufttransportstaffel haben sich dabei als besonders robust und zuverlässig erwiesen.

Eine C-130 "Hercules"-Transportmaschine stößt Täuschkörper - "Flares" - aus.

Eine C-130 "Hercules"-Transportmaschine stößt Täuschkörper - "Flares" - aus.

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