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Pioniere des Militärkommandos Tirol errichten Schneeabladerampen

Innsbruck, 30. November 2020  - Der Baupionier- und Katastropheneinsatzzug des Militärkommandos Tirol hat gemeinsam mit der Stadt Innsbruck den Aufbau der Schneeabladerampen im Bereich Innrain und Rossau abgeschlossen. Räumfahrzeuge werden die Rampen im Winter nutzen, um gefallenen Schnee von den Straßen in den Inn einzubringen.

Katastrophengerät des Landes

Die errichteten 32 Tonnen schweren Stahlkonstruktionen sind Teil des Katastrophengerätes des Landes Tirol. Im Katastrophenfall können mit diesem Gerät Behelfsbrücken errichtet werden; der Aufbau der Schneeabladerampen und jener von Behelfsbrücken unterscheidet sich kaum.

"Wir Tiroler Pioniere haben das Fachwissen, um auch im Katastrophenfall rasch Brücken bauen zu können", erklärt der Kommandant der Pioniere, Offiziersstellvertreter Markus B. "Der Auf- und Abbau der Schneeabladerampen bieten für uns eine gute Gelegenheit, den Bau von Behelfsbrücken zu trainieren", führt Zugskommandant Markus B. weiter aus.

Hilfe bei Katastrophen

Der Baupionier- und Katastropheneinsatzzug des Militärkommandos Tirol ist 35 Mann stark. Die spezielle Ausbildung und Ausstattung erlaubt es den Soldaten, auch technisch anspruchsvolle Aufgaben, wie zum Beispiel die Errichtung von "Krainerwänden" oder anderer Hangsicherungsmaßnahmen, durchzuführen. Dabei kommen auch Bagger und Feldladegeräte zum Einsatz. Der Tiroler Pioniere sind in Innsbruck stationiert - das erlaubt rasche Hilfe im gesamten Land.

Ein 100 Tonnen-Kran hebt die zusammengebauten Elemente in die Fundamente ein.

Ein 100 Tonnen-Kran hebt die zusammengebauten Elemente in die Fundamente ein.

Zugskommandant Markus B. koordiniert das Zusammenwirken von Kran und Pionieren.

Zugskommandant Markus B. koordiniert das Zusammenwirken von Kran und Pionieren.

Beim Zusammenbau der Brückenelemente sind "Manpower" und Zusammenarbeit gefragt.

Beim Zusammenbau der Brückenelemente sind "Manpower" und Zusammenarbeit gefragt.

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