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Bundesheer und Rotes Kreuz kooperieren - Pilotversuch in NÖ

St. Pölten / Tulln, 05. Juli 2004  - Das Österreichische Bundesheer und zivile Rettungsorganisationen starten ab August 2004 ein zukunftsweisendes Pilotprojekt: In der Rotkreuz-Bezirksstelle Tulln arbeiten Rettungssanitäter des Heeres ein Jahr lang mit ihren zivilen Kollegen zusammen. Profitieren soll vor allem die Bevölkerung.

Einer der Gründe für das Projekt: Den angehenden Heeres-Sanitätern (alleine in Niederösterreich jährlich rund 300 Soldaten) mangelt es häufig an praktischen Einsätzen. Gleichzeitig fehlen den Rettungsorganisationen freiwillige Mitarbeiter. Die neue Kooperation soll dieses Problem für beide Seiten lösen.

Ab August werden in Tulln zwei Grundwehrdiener mit abgeschlossener Sanitäts-Ausbildung für vier Wochen beim Roten Kreuz tätig sein. Danach kommen zwei neue Kameraden zum Zug. 24 Soldaten können so ihre Kenntnisse praktisch anwenden und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Alfred Riedl, Präsident des Gemeindevertreterverbandes NÖ, bezeichnete das Projekt als eine "Win/Win-Situation" für alle Beteiligten. Auch für Niederösterreichs Militärkommandanten Generalmajor Johann Culik liegen die Synergien eindeutig auf der Hand. "Wir bilden die Rettungssanitäter aus, anschließend durchlaufen sie in den Rettungsorganisationen das beste Weiterbildungsprogramm, nämlich ein On-the-job-Training. Hier können sie im täglichen Ernstfall die nötige Routine sammeln." Der Vorteil liege aber auch bei den Rettungsdienststellen, so Culik, "sie bekommen einerseits qualifizierte Personalverstärkung, andererseits haben sie die Chance, gut ausgebildete und erfahrene Leute langfristig für ihre Organisation zu gewinnen." Entscheidend sei aber, dass die Bevölkerung eine adäquate sanitätsdienstliche Versorgung erhielte.

Bewährt sich der Pilotversuch, soll die Kooperation auf ganz Österreich ausgeweitet werden. Ziel einer langfristigen Zusammenarbeit ist der Austausch von Ressourcen zwischen zivilen und militärischen Sanitäts-Dienststellen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Niederösterreich

Ab August arbeiten Bundesheer und zivile Stellen enger zusammen.

Ab August arbeiten Bundesheer und zivile Stellen enger zusammen.

Profitieren soll vor allem die Bevölkerung.

Profitieren soll vor allem die Bevölkerung.

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