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Hubschrauber im Einsatz in Kärnten

Klagenfurt, 28. Mai 2021  - Was haben Flugretter, das Jägerbataillon 25 und Hubschrauber miteinander zu tun? Sie üben ständig gemeinsam, um für mögliche Einsätze bestens gerüstet zu sein. In den vergangenen beiden Wochen trainierten einerseits Bundesheer-Flugretter mit Einsatzorganisationen das Bergen von Personen aus Gondeln sowie das Jägerbataillon 25 den Lufttransport mit Schwerpunkt in der Versorgung.

Liftbergeübung

Am Freitag, den 21. Mai 2021, erfolgte in St. Oswald in der Gemeinde Bad Kleinkirchheim eine Liftbergeübung. Bundesheer-Flugretter, Mitglieder vom Österreichischen Bergrettungsdienst und der Kärntner Feuerwehr übten in Zusammenarbeit mit der Bad Kleinkirchheimer Bergbahngesellschaft das Bergen von Personen hoch über dem Talboden. Drei Bundesheer-Hubschrauber, eine Agusta Bell 212 und zwei "Alouette" III, unterstützten diese herausfordernde Übung.

Wettlauf mit der Zeit

Der Alptraum jedes Wintersportlers ist wohl, wenn auf dem Weg zum Gipfel plötzlich hundert Meter über dem Talboden die Seilbahn stehen bleibt. Für die Einsatzkräfte beginnt dann der Wettlauf mit der Zeit, denn niemand weiß, wie lange die Gondel oder der Sessellift noch an Ort und Stelle in klirrender Kälte bleibt. Dasselbe gilt natürlich auch im Sommer bei teilweise hohen Temperaturen.

Spezielle Ausbildung

Alle Teilnehmer dieser Übung sind speziell für Flugrettungseinsätze ausgebildet. Beim Bundesheer sind dies Heeresflugretter, aber auch bei den Seilbahnbetreibern gibt es Spezialausbildungen für Liftbergungen, die sogenannten Liftretter. Ein schnelles und koordiniertes Handeln, egal bei welchem Wetter, bei Tag oder Nacht, ist hier entscheidend. Ohne Hubschrauber sind solche herausfordernden Einsätze nur schwer durchführbar. Daher müssen diese speziellen Bergetechniken geübt werden. Hinzu kommt bei einem tatsächlichen Einsatz die weitere Betreuung der Geretteten. Um all diese teilweise komplexen Abläufe zu kennen und auch zu können, sind diese gemeinsamen Übungen von Flug-, Lift-, Bergrettern und Hubschraubern der Schlüssel zum Erfolg.

Die Versorgungsübung

Vergangene Woche erfolgte beim Jägerbataillon 25, dem Luftlandeverband der „leichten“ 7. Jägerbrigade, eine sogenannte Versorgungsübung. 150 Soldaten aus der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne trainierten die logistischen Abläufe, die bei jedem Vorhaben - speziell bei Übungen und Einsätzen - immer im Hintergrund ablaufen. Da die Ausbildung mit Hubschraubern zur Kernkompetenz des Jägerbataillons 25 gehört, welche regelmäßig geübt werden muss, wurden in diese Abläufe auch wieder eine Agusta Bell 212 und eine "Alouette" III integriert.

Optimierte der Abläufe

Die Versorgungsübung hatte den Zweck, Abläufe in Teilbereichen separat zu trainieren und diese zu optimieren. Es handelte sich dabei unter anderem um die Behandlung von verletzten Soldaten sowie deren Abtransport mittels Hubschrauber und Fahrzeugen, die Bereitstellung von Munition und Betriebsmitteln auch außerhalb der Kaserne, das Bergen von beschädigten Fahrzeugen sowie die korrekte Handhabung der Meldesysteme und die Zusammenarbeit der Versorgungselemente innerhalb des Bataillons.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Die Teilnehmer der Liftbergeübung in St. Oswald.

Die Teilnehmer der Liftbergeübung in St. Oswald.

Im Einsatz waren eine Agusta Bell 212 und...

Im Einsatz waren eine Agusta Bell 212 und...

...zwei "Alouette"-Hubschrauber.

...zwei "Alouette"-Hubschrauber.

Die Rettung aus der Gondel wird vorbereitet.

Die Rettung aus der Gondel wird vorbereitet.

Punktgenaues Fliegen bei mäßigem Wind war die Herausforderung.

Punktgenaues Fliegen bei mäßigem Wind war die Herausforderung.

Verwundete Soldaten wurden erstversorgt...

Verwundete Soldaten wurden erstversorgt...

...und danach per Hubschrauber abtransportiert.

...und danach per Hubschrauber abtransportiert.

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