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Wiener Miliz übt Einsatzart "Schutz"

Wien, 09. Juni 2021  - Für 120 Milizsoldatinnen und -soldaten des Jägerbataillons Wien 1 "Hoch- und Deutschmeister" steht diese Woche wieder das Soldatenleben am Tagesplan: Ziel der Übung ist die Festigung der Führungsfähigkeit der Kompanie- und Zugskommandanten in der Einsatzart "Schutz" sowie die Schulung des Bataillonskommandos im Stabsdienst. 

Einsatzart "Schutz"

Die Soldaten des Jägerbataillons Wien 1 beherrschen die klassischen Aufgaben eines Jägerbataillons wie etwa den Angriff, die Verteidigung, den Verzögerungskampf oder den Schutz von wichtigen Gebäuden und Einrichtungen. Die Einsatzart "Schutz" ist das einsatzwahrscheinlichste Szenario des Bataillons, dementsprechend liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung der Soldaten bei der Erkundung möglicher Schutzobjekte in der Bundeshauptstadt Wien sowie im Führungsverfahren zum Thema "Schutz".

Weitere Ausbildungsinhalte liegen im Bereich der Sanitätsausbildung sowie in der Auffrischung im Kraftfahrdienst. Der Bataillonskommandant ist mit dem Übungsverlauf zufrieden: "Soldaten des Jägerbataillons Wien 1 haben in den letzten Monaten bei gleich mehreren Covid-Einsätzen ihre Einsatzfähigkeit und Professionalität bewiesen. Mit dieser Übung und weiteren Ausbildungsvorhaben tragen wir alle dazu bei, noch einsatzfähiger zu werden", so Oberst Stefan Koroknai. 

Jägerbataillon Wien 1

Das Jägerbataillon Wien 1 "Hoch- und Deutschmeister" ist eines der beiden Miliz-Bataillone der Bundeshauptstadt Wien. Hervorgegangen ist das Jägerbataillon Wien 1 aus den beiden Jägerbataillonen 4 und 6 des ehemaligen Jägerregimentes Wien. Damit setzt es die Tradition des Wiener Hausregimentes der "Hoch- und Deutschmeister" fort. Diese Tradition kann bis zur Gründung des ersten Deutschmeisterregiments im Jahre 1696 zurückverfolgt werden. 

Wichtiger Eckpfeiler des Bundesheeres

Milizsoldatinnen und Milizsoldaten sind Frauen und Männer, die ihren Grundwehrdienst oder Ausbildungsdienst beim Bundesheer bereits abgeleistet haben, und in erster Linie ihrem privaten Beruf und Alltag nachgehen. Sie nehmen jedoch weiter in der Einsatzorganisation des Bundesheeres eine Aufgabe wahr und sind bei Übungen oder Einsätzen militärisch tätig. Dass sie ein wichtiger Eckpfeiler des Bundesheeres sind, beweisen sie gerade bei dem aktuellen Covid-Einsatz zum Schutz der Bevölkerung. So wurden etwa in 2020 auch erstmals Milizsoldaten aufgeboten, um die personelle Durchhaltefähigkeit des Bundesheeres sicherzustellen.

Bataillonskommandant Oberst Stefan Koroknai, Jahrgang 1969, ist studierter Technischer Mathematiker und in der Unternehmens- sowie IT-Beratung tätig. Neben seinem zivilen Beruf übernimmt er auch als Soldat Verantwortung: Als Kommandant des Jägerbataillons Wien 1 "Hoch- und Deutschmeister" stehen rund 800 Soldatinnen und Soldaten bei Übungen und Einsätzen unter seinem Kommando. 

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Wien

Gemeinsame Erkundung mit Vertretern des Betreiberunternehmens bei einem möglichen Schutzobjekt in Wien: Schutz der kritischen Infrastruktur ist eines der einsatzwahrscheinlichsten Szenarien des Milizbataillons.

Gemeinsame Erkundung mit Vertretern des Betreiberunternehmens bei einem möglichen Schutzobjekt in Wien: Schutz der kritischen Infrastruktur ist eines der einsatzwahrscheinlichsten Szenarien des Milizbataillons.

Sanitätsausbildung mit realistisch dargestellten Verletzten.

Sanitätsausbildung mit realistisch dargestellten Verletzten.

Besuch des Wiener Militärkommandanten Brigadier Kurt Wagner, m., in der Führungszentrale des Jägerbataillons Wien 1, gemeinsam mit Bataillonskommandant Oberst Stefan Koroknai (r.) und Bataillonskommandant-Stellvertreter Markus Hornof.

Besuch des Wiener Militärkommandanten Brigadier Kurt Wagner, m., in der Führungszentrale des Jägerbataillons Wien 1, gemeinsam mit Bataillonskommandant Oberst Stefan Koroknai (r.) und Bataillonskommandant-Stellvertreter Markus Hornof.

Bataillonskommandant Oberst Stefan Koroknai.

Bataillonskommandant Oberst Stefan Koroknai.

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