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Gemeinsames Training: Bundesheer, Polizei und Feuerwehr üben für Rettungs- und Löscheinsätze

Großgmain, 18. Juni 2021  - Sie sind dann zur Stelle, wenn Hilfe am Boden nicht mehr möglich ist: Die Hubschrauber des Bundesheeres, der Polizei und die Notarzthubschrauber der Flugrettungsdienste. Heute unterstützte ein "Alouette" III-Hubschrauber des Bundesheeres und ein Polizei-Hubschrauber die Durchführung eines Flughelferausbildungskurses und eine Löscheinsatzübung des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg in der Gemeinde Großgmain.

Jeder Handgriff muss sitzen

Egal, ob bei Waldbränden, Hochwassern oder auch bei drohenden Dammbrüchen - die Hubschrauber des Bundesheeres sind bei einer Assistenzanforderung durch das Land Salzburg oder der Bezirksverwaltungsbehörden im Einsatz zur Unterstützung von  Feuerwehr, Rettung und zum Schutz der Bevölkerung. Unterstützt werden die Feuerwehren im Einsatzfall von Pilotenteams des Bundesheeres oder der Polizei, die mit ihren Hubschraubern zu diesen Rettungs- und Löscheinsätzen aufsteigen.

Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, ist die Ausbildung von Flughelfern und das Üben des Löscheinsatzes mit Hilfe von Hubschraubern ein wichtiger Faktor. Dies erfolgt in Kooperation zwischen der Feuerwehr, dem Bundesheer und der Flugpolizei.

Abläufe werden trainiert

Das Ziel der Übung? "Menschen, die in Gefahr sind, korrekt mit den richtigen Rettungsmitteln herausholen und einen Löscheinsatz aus der Luft mit Hubschraubern richtig zu koordinieren", erklärt der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großgmain, Oberbrandinspektor Markus Fallenegger. "Die Abläufe werden trainiert, um im Ernstfall rasch Hilfe zur Verfügung zu stellen", ergänzt der erfahrene Feuerwehrkommandant.

Verbindungs- und Transporthubschrauber "Alouette" III

Die "Alouette" III ist ein leichter Verbindungs- und Transporthubschrauber, besitzt einen Dreiblatt-Haupt- und Heckrotor, ein unverkleidetes Turbinentriebwerk, ein Räderfahrwerk und ist für insgesamt 7 Personen zugelassen.

Die Ausrüstung mit Seilwinde und Außenlasthaken ermöglicht eine vielseitige Verwendbarkeit. Auf Grund seiner Leistungscharakteristik und Konfiguration ist dieser Hubschrauber für Hochgebirgseinsätze besonders gut geeignet.

Verwendung:

  • Außenlasttransporte,
  • Rettungs- und Bergeflüge (ohne Notarztausrüstung),
  • Krankentransporte,
  • Grenzraumüberwachungsflüge,
  • Löschflüge mit Löschwasserbehälter am Außenlasthaken,
  • Verbindungsflüge aller Art,
  • Bildflüge (Schiebetüren).

Seit 1986 ist eine "Alouette" III in das Hubschrauberrettungssystem des Innenministeriums mit der Kennung "Christoph" eingegliedert. Zahlreiche Einsätze, bei denen viele Menschenleben gerettet wurden, gehen auf das Konto des Notarzthubschraubers.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Einsatzübung in der Gemeinde Großgmain mit der Unterstützung durch Hubschrauber des Bundesheeres und der Polizei.

Einsatzübung in der Gemeinde Großgmain mit der Unterstützung durch Hubschrauber des Bundesheeres und der Polizei.

Vorbereitung der Aufnahme eines Flughelfers.

Vorbereitung der Aufnahme eines Flughelfers.

Sie sind dann zur Stelle, wenn Hilfe am Boden nicht mehr möglich ist: die Hubschrauber.

Sie sind dann zur Stelle, wenn Hilfe am Boden nicht mehr möglich ist: die Hubschrauber.

Aufnahme von Wasser in einem Löschwasser-Außenlastbehälter durch eine "Alouette" III.

Aufnahme von Wasser in einem Löschwasser-Außenlastbehälter durch eine "Alouette" III.

Ein gut eingespieltes Team - Hubschrauberbesatzung und Flugretter.

Ein gut eingespieltes Team - Hubschrauberbesatzung und Flugretter.

Flughelfer sind ein wichtiger Faktor bei Rettungseinsätzen aus der Luft.

Flughelfer sind ein wichtiger Faktor bei Rettungseinsätzen aus der Luft.

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