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"Dädalus22" angelaufen: Luftraumüberwachung schützt vor Überraschungen

Tirol/Vorarlberg, 22. Mai 2022  - Um den heimischen Luftraum während des Weltwirtschaftsforums in Davos lückenlos zu überwachen, kommen auch die Aufklärungs- und Zielzuweisungsradargeräte der Luftraumüberwachung zum Einsatz. Diese Geräte werden eingesetzt, um eine flächendeckende Überwachung sicherzustellen. 

16 Kilometer werden "unter die Lupe" genommen

Ein Feuerleitgerät 98 ist auf einer Seehöhe von 1.600 Metern zur Erfassung von Flugdaten im Einsatz. Das mobile Allwetter-Feuerleitsystem wird im Bereich der Fliegerabwehr zur Flugkörperabwehr eingesetzt. Für diesen Aufgabenbereich ist es mit sensiblen Sensoren ausgestattet. Dies wird nun zur Überwachung der Flugverbotszonen genutzt. Im Umkreis von 16 Kilometern erkennt der Radarstrahl jedes bewegliche Ziel. Egal, ob es ein Modellflugzeug, ein Paragleitschirm oder ein Linienflugzeug ist.

Beobachtung rund um die Uhr

Die Radarbeobachtung ist über mehrere Tage rund um die Uhr sichergestellt. Neben dem Radarfachpersonal sorgen Wachsoldaten dafür, dass sich keine unbefugten Personen dem Radargerät nähern können. Die Überwachung der Radardaten an den Bildschirmen benötigt von den Berufssoldaten große Konzentration.

Aus der Walgau-Kaserne in Bludesch wird täglich zur Außenstelle nach Rauz am Arlberg geliefert: Treibstoff, Verpflegung und Dienstpost finden den Weg auf 1.600 Metern Seehöhe. Sollte ein technischer Defekt auftreten, steht ein Instandsetzungstrupp zur Verfügung, die Reparatur erfolgt dann vor Ort.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Das Feuerleitgerät 98: 16 Kilometer werden "unter die Lupe" genommen.

Das Feuerleitgerät 98: 16 Kilometer werden "unter die Lupe" genommen.

Die Geräte werden rund um die Uhr bewacht.

Die Geräte werden rund um die Uhr bewacht.

Das Feuerleitgerät sorgt im Verbund mit anderen Systemen für ein lückenloses Radarbild.

Das Feuerleitgerät sorgt im Verbund mit anderen Systemen für ein lückenloses Radarbild.

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