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"Frauenpaket": Neue Anreize für Soldatinnen

Bruckneudorf, 01. April 2005  - Seit 1998 können Frauen im Österreichischen Bundesheer Dienst machen. Inzwischen haben sich die Soldatinnen bewährt und sind aus dem täglichen Betrieb nicht mehr wegzudenken. Verteidigungsminister Günther Platter will nun noch mehr weiblichen Nachwuchs für die Streitkräfte begeistern. Ein Maßnahmenpaket mit neuen Anreizen soll den Frauenanteil im Heer verdoppeln.

Gemeinsam mit Frauenministerin Maria Rauch-Kallat besuchte Platter heute den Truppenübungsplatz Bruckneudorf. Dort bereiten sich zurzeit sechs Soldatinnen auf ihre Ausbildung an der Militärakademie vor. Ohne Umschweife ging der Minister in die Offensive: "Ich möchte mehr Frauen für den Beruf als Soldatin gewinnen."

Platters Maßnahmen: "Frauen haben mit dem Einstieg ins Bundesheer im Unterschied zu Grundwehrdienern bereits eine Berufsentscheidung getroffen. Deshalb werde ich ihre Bezahlung im Ausbildungsdienst auf 824 Euro erhöhen." Bisher verdienten Soldatinnen im ersten Abschnitt ihrer Karriere nur 250 Euro pro Monat. Für viele ein Grund, nicht ins Bundesheer einzutreten. Die neuen Bezüge beseitigen diese Hürde. Sie werden, so Platter, auch für Männer gelten, die sich schon während des Grundwehrdienstes für eine Karriere beim Militär entscheiden.

Auch ein zweites Hindernis entschärft das Heer: Ein flexibleres Bewertungssystem soll es den Damen leichter machen, die sportlichen Eignungstests zu bestehen. Verfehlt eine Kandidatin knapp eines der geforderten Limits, etwa bei den Liegestützen oder beim 2.400-Meter-Lauf, bedeutet dies nicht mehr das sichere Aus. In Zukunft können Soldatinnen ihre körperlichen Fähigkeiten in den ersten Monaten beim Bundesheer verbessern und die Tests später nachholen.

Wachtmeister Julia Stark hat sich bereits entschieden: 'Ich könnte mir keinen schöneren Beruf vorstellen.'

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