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Für den Fall der Fälle

Graz/Leibnitz/Retznei, 07. April 2005  - Zum Glück war es diesmal nur eine Übung. Doch Sicherheit, dass nichts passiert, gibt es nicht. Und da Experten Terroranschläge mit atomaren, biologischen oder auch chemischen Mitteln zunehmend als realistische Gefahr betrachten, probte die ABC-Abwehrkompanie des Militärkommandos Steiermark am Donnerstag den Ernstfall: Im Zementwerk Retznei bei Leibnitz wurde Alarm geschlagen, nachdem zwei – möglicherweise "schmutzige“ - Bomben detoniert waren. "Außerdem hat es einen Anschlag auf das Wasserwerk in Leibnitz gegeben, weshalb die Wasserversorgung für längere Zeit ausfällt“, schilderte Hauptmann Michael Paulewicz, ABC-Abwehroffizier beim Militärkommando, die Übungsannahme.

Eine von vielen Annahmen, denn die ABC-Kompanie stellt knapp eine Woche lang,von 4. bis 9. April, ihr Leistungsspektrum unter Beweis. In den Bezirken Graz, Leibnitz, Deutschlandsberg und Graz-Umgebung werden die Soldaten auf mögliche Einsätze, vor allem zur Unterstützung der zivilen Sicherheits- und Katastrophenbehörden, vorbereitet.

Unter anderem wurden Spürverfahren, Rette- und Bergeaktionen sowie eine groß angelegte Trinkwasseraufbereitung durchgeführt. "Bei 10 Arbeitsstunden können wir mit einer einzigen Anlage rund 40.000 Liter Trinkwasser wiederaufbereiten“, berichtete Vizeleutnant Friedrich Zirngast von den Leistungen seiner Mannen. Letztere waren auch in Sri Lanka, unmittelbar nach dem Tsunami, im Einsatz.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Die Soldaten treffen Vorkehrungen für einen Spüreinsatz.

Die Soldaten treffen Vorkehrungen für einen Spüreinsatz.

Durch Spezialanzug und Atemschutzmaske gesichert betreten die Spürer ein verseuchtes Gebäude.

Durch Spezialanzug und Atemschutzmaske gesichert betreten die Spürer ein verseuchtes Gebäude.

Ein Teil der Anlage für die Trinkwasseraufbereitung.

Ein Teil der Anlage für die Trinkwasseraufbereitung.

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