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"Glück um jeden Preis": Militärethisches Seminar am Iselsberg

Iselsberg, 07. Juni 2005  - Ist Glück objektiv oder subjektiv? Mit dieser und anderen Fragen zum Thema "Glück um jeden Preis?“ beschäftigten sich die 46 Teilnehmer am Militärethischen Seminar im Ausbildungsheim Iselsberg.

Nach der Anreise, dem Beziehen der Unterkünfte und dem ersten "Warm up“ erfolgte die Begrüßung der Seminarteilnehmer durch Amtsdirektor Wolfgang Kofler, dem Hausherren des Ausbildungsheimes. Der bereits routinierte Seminarleiter Militäroberpfarrer Johannes Dopplinger vom Militärkommando Oberösterreich stellte das Seminarprogramm vor und nahm eine Einteilung in Arbeitsgruppen vor. Nach einigen technischen Details erfolgte die Begrüßung durch den Militärsuperintendenten Oskar Sakrausky. Er gestaltete anschließend die Abendandacht und gab seinen Abendsegen. Am Dienstag hielt Oberstleutnant Otto Just vom Kommando Internationale Einsätze die Morgenandacht in moderner Form mittels Beamer, Notebook und modernen Liedertexten, die zum freudigen Mitsingen anregten. Auch die Andachten am Mittwoch und Donnerstag wurden von ihm gestaltet.

Mit Spannung wurde das Referat von Oberst i. R. Hans-Joachim Plehn erwartet. Er nahm thematisch Bezug auf die Herkunft und Wirkungsgeschichte des Begriffes "Glück“. Die anschließenden Gruppenarbeiten und -berichte zeigten das enorme Interesse der Teilnehmer am Thema bzw. führten zu sehr guten Ergebnissen und endeten mit einer lebhaften Plenardiskussion.

Am dritten Tag referierte Pfarrer i. R. Gebhard Dopplinger, der Vater des Seminarleiters, über das Thema "Auf der Suche nach dem Glück“. Das Referat war geprägt vom starken Bezug zur Bibel, wobei immer wieder passende Beispiele/Geschichten zum Thema Glück aus dem Alten Testament verwendet wurden. Den Gruppenarbeiten folgten wieder die Gruppenberichte mit anschließender Plenardiskussion. Für Unternehmungslustige wurde am Abend ein Ausflug nach Lienz organisiert.

Der Donnerstag startete mit einer Morgenandacht und danach folgte eine Exkursion nach Kals an der Glocknerstrasse.

Nach einer Kaffeepause führte uns Herr Bauernfeind durch das moderne Glocknermuseum, wo wir in die Entstehungsgeschichte (Geologie) des höchsten Berges Österreichs Einblick erhielten. Die kleine Ortskirche mit dem angrenzenden Friedhof war ebenfalls eineb Besuch wert.

Weiter ging unsere Fahrt zum Lucknerhaus. Von dort als Ausgangspunkt hatten die Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten:

Jene "bei gutem Fuße“ wagten mit Oberstabswachtmeister Günther Sabransky den Aufstieg zur Lucknerhütte. Der andere Teil nutzte die Zeit zu einer Wanderung rund um das Lucknerhaus. Der Wettergott war uns bei diesem Unternehmen sehr gnädig.

Der Abschlussgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahles wurde am Freitag im Plenarsaal des Ausbildungsheimes feierlich begangen, und um ca. 11.00 Uhr hatte der letzte Teilnehmer das Heim Richtung Heimat verlassen.

Die Organisatoren bedanken sich bei allen Teilnehmern für die gute Kameradschaft und das Mitwirken zum Gelingen des Seminars.

Ein Bericht der Redaktion Evangelische Militärseelsorge

Pfarrer i.R. Dopplinger bei seinem Vortrag.

Pfarrer i.R. Dopplinger bei seinem Vortrag.

Die Seminarteilnehmer vor der Lucknerhütte.

Die Seminarteilnehmer vor der Lucknerhütte.

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