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Hubschrauber-Weltmeisterschaft in Nördlingen (Deutschland)

Nördlingen (Deutschland), 18. August 1999  - In der Zeit vom 18. bis 22. August 1999 fand in Nördlingen (Bundesrepublik Deutschland) die 10. Hubschrauberweltmeisterschaft statt. Die österreichische Nationalmannschaft, die zum ersten Mal an einer Hubschrauber-Weltmeisterschaft teilnahm, konnte in der Nationenwertung hinter Russland und vor Deutschland die Silbermedaille erringen. In der Einzelwertung konnten die 3 Militär-Teams des Fliegerregiments 1 den 6., 13. und 15. Platz belegen.

Über 40 Leichthubschrauber verschiedenster Typen aus 11 Nationen mit insgesamt 51 Teams verwandelten den Flugplatz der über 1100 Jahre alten Stadt nördlich von Augsburg in einen pulsierenden Heliport, der in den 5 Tagen dank des großen Medienechos und des gut gestimmten Wettergottes an die 15.000 Zuschauer anlockte.

Für Österreich gab es ein Debüt bei dieser Weltmeisterschaft, die unter der Patronanz des Dachverbandes der Zivilfliegerei der FAI (Federal Aviation International) durch den Deutschen Aeroclub ausgerichtet wurde. Das überraschend gute Ergebnis bei den "Offenen Deutschen Meisterschaften im Jahre 1998" war der Anstoß für die Bildung eines österreichischen Nationalteams.

Innerhalb eines Jahres wurde unter der Leitung der österreichischen Luftstreitkräfte und des Aeroclubs ein Nationalteam aufgebaut, das letztendlich nach einer intensiven Trainingsvorbereitung aus 4 Crews - jeweils ein Pilot und Navigator - bestand: 3 militärische Besatzungen des Fliegerregiments 1 aus Langenlebarn auf Agusta Bell 206 "Jet Ranger" bzw. OH 58 "Kiowa" und eine zivile Crew aus Bregenz auf einem Robinson 22.

Die äußerst professionelle Vorbereitung und ein Intensivtraining der Crews im Juli in Langenlebarn brachte den sensationellen Erfolg: Im Nationenbewerb, bei dem jeweils die besten 3 Teams pro Nation in die Wertung kommen, konnte das österreichische Nationalteam hinter den Russen und vor den Deutschen die Silbermedaille erringen. Die USA hatten aufgrund des Kosovo-Einsatzes kurzfristig die Teilnahme abgesagt.

Die beachtenswerten Leistungen der österreichischen Piloten bei der Lawinenkatastrophe in Galtür, den Hochwassereinsätzen in Vorarlberg und bei den verschiedensten und zahlreichen Rettungseinsätzen wurden hier im internationalen Wettbewerb bestätigt.

Große Nationen wie Frankreich, England, Schweiz, Weißrußland, Spanien und Japan blieben in der Nationenwertung hinter Österreich.

Die Zusammensetzung vom Team Österreich:

Hauptmann Gerhard LEHNER und Vizeleutnant Josef KERN, NÖ

Herr Dr. Peter MENNEL und Frau Martina MENNEL, Bregenz

Offizierstellvertreter Andreas HOLZINGER und Oberleutnant Robert HOLZINGER, NÖ

Hauptmann Herbert TRAUSSNIGG und Offizierstellvertreter Klaus RAINER, NÖ

In der Einzelwertung konnten die österreichischen Teams die Plätze 6 (Lehner und Kern), 10 (Mennel und Mennel), 13 (Holzinger und Holzinger) und 15 (Traussnigg und Rainer) belegen. Dieser Erfolg beim ersten großen internationalen Auftritt hat allgemein aufhorchen lassen, und der geschlossene Auftritt des gemischten Teams hat einen äußerst positiven Eindruck hinterlassen.

Es gilt nun, bei den im Jahr 2001 stattfindenden Air World Games in Spanien und bei nationalen Meisterschaften diese Leistungen zu wiederholen und den äußerst guten Ruf der österreichischen Hubschrauberpiloten im Ausland zu bestätigen.

Hubschrauber Weltmeister Gruppe

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