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Beginn des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres an der Grenze zur Slowakei

Wien, 23. September 1999  - Das österreichische Bundesheer hat mit 23. September 1999 den Assistenzeinsatz an der Grenze zur Slowakei in voller Stärke aufgenommen. Zum Einsatz kommen beim ersten Turnus Soldaten vom Fliegerabwehrregiment 1 aus Großenzersdorf. Unmittelbar an der Grenze werden 170 Mann Dienst versehen, ca. 30 bis 40 weitere Soldaten bilden die Führungs- und Versorgungsteile. Die Qualität der Überwachung der ungarischen Grenze durch das Bundesheer wird durch die Ausweitung des Assistenzeinsatzes an die March nicht beeinträchtigt.

Das österreichische Bundesheer führt die Ausweitung des Assistenzeinsatzes zur Überwachung der Grenze zwischen der Slowakei und Österreich auf Antrag des Innenministeriums durch. Die Kräfte werden zusätzlich zu den bereits entlang der österreichisch-ungarischen Grenze Dienst versehenden Soldaten verfügbar gemacht. Das Bundesheer überwacht einen ca. 74 Kilometer langen Abschnitt von der Einmündung der March in die Donau bis zum Dreiländereck Österreich-Slowakei-Tschechische Republik. Die hier eingesetzte Assistenzkompanie gliedert sich in vier Züge, die jeweils eine Stärke von 42 Mann haben. Geführt wird der Assistenzeinsatz an der March vom Einsatzstab in Eisenstadt.

Mit der Ausweitung des Assistenzeinsatzes erfolgt nun die Überwachung der gesamten grünen Grenze gegenüber Ungarn und der Slowakei durch Kräfte des Bundesheeres. Wie zwischen Österreich und Ungarn werden Gendarmerie und Zollwache an den Grenzübergangsstellen und in der Tiefe des Geländes eingesetzt. Das Bundesheer ist in erster Linie für das Gelände zwischen den Grenzübergängen verantwortlich. Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Ostgrenze Österreichs ist vorerst mit 31. Dezember 1999 terminisiert.

Die Verlängerung um voraussichtlich 12 Monate wird erfahrungsgemäß gegen Jahresende mit Ministerratsbeschluß erfolgen. Dieser Beschluß wird dann auch den Assistenzeinsatz an der slowakischen Grenze berücksichtigen.

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