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Assistenzeinsatz des Bundesheeres im Jahr 1999

Wien, 30. Dezember 1999  - Durch Soldaten des Bundesheeres wurden im Assistenzeinsatz an der Grenze zu Ungarn und der Slowakei im Zeitraum vom 1. Jänner bis 30. Dezember 1999 insgesamt 5.194 Personen aufgegriffen, die versucht haben die österreichische Staatsgrenze illegal zu überschreiten. Die meisten Aufgriffe mit 588 Personen gab es im Mai und mit 790 im Juni dieses Jahres. Seit September 1990 wurden bereits mehr als 41.000 Personen aus rund 100 verschiedenen Ländern beim Versuch des illegalen Grenzüberganges durch das Bundesheer aufgegriffen. Derzeit überwachen etwa 2.200 Soldaten die ca. 454 Grenzkilometer im Burgenland sowie in Niederösterreich entlang der March.

Der Assistenzeinsatz durch Kräfte des Bundesheeres im Burgenland läuft seit September 1990 und wurde mit 23. September dieses Jahres auf Antrag des Bundesministeriums für Inneres auf den niederösterreichischen Marchabschnitt ausgeweitet. Die Verlängerung des Assistenzeinsatzes bis 31. Dezember 2000 ist mit Ministerratsbeschluß vom 21. 12. 1999 erfolgt. Bisher haben mehr als 199.000 Soldaten in 110 Ablösen Dienst im Assistenzeinsatz versehen. Seit zwei Jahren unterstützen auch Bundesheerhubschrauber der Type Alouette III und OH 58, die mit speziellen elektronischen Geräten ausgerüstet sind, den Einsatz. Sie werden vor allem in der Nacht zur Erfüllung der Normen des Schengener Abkommens eingesetzt.

Assistenzeinsatz

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