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Rückverlegung des österreichischen Kuwait-Kontingents

Wien, 29. Jänner 1999  - Das 34 Mann starke österreichische UN-Kontingent "AUSLOG/UNIKOM", das für Transport und Instandsetzungsaufgaben UN-Stationbei der UNO-Truppe in Kuwait herangezogen worden ist, wird am 30. Jänner nach Österreich rückverlegt und von Verteidigungsminister Dr. Werner Fasslabend am Flughafen Wien-Schwechat begrüßt werden. Die Rückverlegung erfolgt planmäßig nach Abschluß eines dreijährigen Einsatzes.

Nach dem Golfkrieg ist im April 1991 im Grenzgebiet zwischen Irak und Kuwait die "United Nations Iraq Kuwait Observer Mission (UNIKOM)" eingerichtet worden. In der Aufbauphase dieser UN-Truppe hat Österreich für mehrere Monate eine Infanteriekompanie gestellt. In weiterer Folge wurde für ca. eineinhalb Jahre ein Sanitätselement entsandt. Das Logistikkontingent ist im Jänner 1996 in den Einsatz gegangen. Dieser Einsatz war ursprünglich zeitlich auf 24 Monate befristet und ist um ein Jahr verlängert worden. Nunmehr hat die planmäßige Ablöse durch ein argentinisches Kontingent stattgefunden. Die heimkehrenden österreichischen UN-Soldaten werden am 30. Jänner, um 1000 Uhr, am Flughafen Wien-Schwechat von Verteidigungsminister Dr. Werner Fasslabend begrüßt werden.

Insgesamt waren im Laufe der vergangenen drei Jahre 165 Mann beim österreichischen Transportkontingent im Einsatz. Im Zuge der dreijährigen Tätigkeit haben die Österreicher mit 30 Fahrzeugen Transporte verschiedenster Güter durchgeführt und dabei zigtausende Kilometer zurückgelegt sowie den aus 182 Kraftfahrzeugen bestehenden Fuhrpark und das gesamte Schwergerät von UNIKOM gewartet. Stationierungsort war Umm Qassr.

Die UN-Beobachtermission UNIKOM besteht aus insgesamt 1160 Mann, davon 240 unbewaffneten Beobachteroffizieren, einem bewaffneten Infanteriebataillon, einer Pioniereinheit, einem Sanitätskontingent und einer Versorgungseinheit.

Österreich wird ab 1. Februar an UNIKOM nur mehr mit Beobachteroffizieren teilnehmen. Allerdings wird mit Brigadier Helmut Fellner die Position des Chefs des Stabes dieser UN-Truppe von einem österreichischen Offizier besetzt sein.

Beobachteroffiziere stellt Österreich neben dem Einsatzraum Irak/Kuwait auch in Israel und dessen Anrainerstaaten, in der Westsahara, im ehemaligen Jugoslawien und im Kosovo, in Georgien und in Tadschikistan. Neu bestellter Vorgesetzter der österreichischen Beobachtergruppe in Tadschikistan ist Major Heinz Assmann, seinerzeit Kommandant der österreichischen Infanteriekompanie, die in Albanien eingesetzt war.

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