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Kriegsgräbereinsatz am „Russenfriedhof“

Hörsching / Traun/St. Martin, 27. Juni 2005  - Im November 1914 wurde in Wegscheid mit dem Bau eines Barackenlagers für Tausende von Kriegsgefangenen begonnen. An der Stelle, wo heute die B1 die Kremstalbahn quert. 20.000 Russen waren im Dezember 1914 als Gefangene in diesem Lager untergebracht.

Der so genannte Russenfriedhof ist bis heute lebendiges Mahnmal. Laut einer Erhebung aus dem Jahre 1921 sind dort insgesamt 5.171 Personen bestattet.

Um das Mahnmal auch für künftige Generationen erhalten zu können, sind regelmäßige Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Das Schwarze Kreuz Oberösterreich ist um den Erhalt des Friedhofes bemüht und investiert kraftraubende und zeitaufwendige Arbeiten in die Sanierung des Mahnmals.

Bei den kürzlich stattgefundenen Sanierungstätigkeiten, bei denen unter ande-rem 200 kg schwere Kreuze versetzt wurden, erhielt das Schwarze Kreuz Unterstützung von Soldaten des Einrückungstermines Mai 2005 vom Fliegerhorst Vogler in Hörsching.

Über mehrere Tage hinweg wurden längst fällige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Sichtlich erfreut über das Ergebnis zeigte sich der Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes und Bürgermeister von Pettenbach Friedrich Schuster.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Oberösterreich

Bgm. Schuster, Oberstleutnant Birschkus und zwei Rekruten vom Fliegerhorst Vogler in Hörsching

Bgm. Schuster, Oberstleutnant Birschkus und zwei Rekruten vom Fliegerhorst Vogler in Hörsching

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