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Elite-Wettkampf: Österreicher beim "Swiss Raid Commando"

Schweiz, 08. Oktober 2005  - Alle zwei Jahre lädt die Schweizer Armee zu einem der härtesten Wettkämpfe für Kommando-Soldaten, dem "Swiss Raid Commando". Dieses Jahr stellte sich auch ein Miliz-Team der Offiziersgesellschaft Steiermark dem internationalen Vergleich - und reihte sich unter die Besten ein.

144 Mannschaften aus 18 Nationen waren Ende September in die Westschweiz gekommen, um dort am Waffenübungsplatz Bure ihr Können zu testen. Berufssoldaten und Reservisten nahmen die Herausforderung an. Schweizer Grenadiere und deutsche Fallschirmjäger schickten ihre Vier-Mann-Teams ebenso ins Rennen wie die schwedische Marineinfanterie oder die elitären Royal Marines aus Großbritannien.

Selektionsphase

Gleich zu Beginn müssen die Teilnehmer die Selektionsphase bestehen: Scharfschießen, Hindernisparcours, Tauchen, Klettern, vermintes Gelände und vieles mehr. Zehn Stunden lang hetzen die Wettkämpfer auf alten Armeefahrrädern von Station zu Station, je nach Können und Geschick gibts Punkte. Zwischenergebnis: Die österreichischen Milizoffiziere hängen ihre Konkurrenten ab und gehen als Zweitplatzierte in den Hauptbewerb. Verstärkt werden sie von Hauptmann Peter Hofer aus der Schweiz - das vierte Team-Mitglied hatte sich einen Tag vor dem Wettkampf verletzt.

Geiselbefreiung

Zeit zu Verschnaufen bleibt den Soldaten um Oberleutnant Harald Mezler-Andelberg nicht, denn unmittelbar im Anschluss beginnt die Aktionsphase. Kurz vor Mitternacht landet das Team mit einem "Super Puma"-Transporthubschrauber in unbekanntem Gelände. Der Auftrag: Das feindbesetzte Gebiet infiltrieren, unerkannt ins Zielgebiet gelangen und dort eine Geiselbefreiung durchführen.

Stockerlplatz

Gute 35 Kilometer legen die Offiziere zurück, die Geiselbefreiung gelingt. Nach 36 Stunden endet der Wettkampf für die Österreicher. Sie erreichen den ausgezeichneten dritten Rang und müssen sich nur zwei Schweizer Teams geschlagen geben.

"Am schwierigsten war die durchgehende Belastung, keine Ruhephasen, Schlaf null. Dazu kam die ständige körperliche Herausforderung", fasst Oberleutnant Axel Wochinger, im Zivilleben kaufmännischer Angestellter, den Bewerb zusammen. "Dass wir Dritte geworden sind, war natürlich auch das Glück des Tüchtigen. Aber der Wettkampf hat einmal mehr gezeigt, dass es keinen Unterschied zwischen Berufs- und Milizsoldaten gibt. Auch international kochen alle nur mit Wasser."

Präzision: Die Wettkämpfer müssen mit verschiedensten Waffen schießen und treffen.

Präzision: Die Wettkämpfer müssen mit verschiedensten Waffen schießen und treffen.

Härtetest: Um 7.00 Uhr Früh gehts ab ins Wasser.

Härtetest: Um 7.00 Uhr Früh gehts ab ins Wasser.

Geschafft: Oberleutnant Axel Wochinger verschnauft unmittelbar nach Wettkampfende.

Geschafft: Oberleutnant Axel Wochinger verschnauft unmittelbar nach Wettkampfende.

Dritter Platz für das österreichische Miliz-Team: 'Bundesheer-Ausbildung macht flexibel.'

Dritter Platz für das österreichische Miliz-Team: 'Bundesheer-Ausbildung macht flexibel.'

V.l.: Betreuer Hauptmann Schandor, Hauptmann Hofer (CH), Oberleutnant Wochinger, Leutnant Allesch, Oberleutnant Mezler-Andelberg.

V.l.: Betreuer Hauptmann Schandor, Hauptmann Hofer (CH), Oberleutnant Wochinger, Leutnant Allesch, Oberleutnant Mezler-Andelberg.

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