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Vereinigte Arabische Emirate: Erste Erfahrungen für Heeres-Kontingent

Alhamra, 13. Dezember 2005  - Seit 14. November probt ein Kontingent des Österreichischen Bundesheeres in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Einsatz in einer Wüstenregion. Mittlerweile haben die 16 Soldaten unter dem Kommando von Oberstleutnant Günter Leitner bereits viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen.

Erkundung mit Hindernissen

So musste der stellvertretende Kontingentskommandant Major Alexander Krasznitzer unter anderem feststellen, dass der feine Wüstensand sehr schnell zum Problem für Fahrzeuge werden kann. Während er mit einem Team unterwegs war, um einen Übungsplatz für eine Aufklärungsübung zu erkunden, hatte sein Puch-G-Geländewägen schon nach kurzer Zeit Schwierigkeiten mit dem instabilen Untergrund.

Nach wenigen Kilometern mussten die Soldaten bereits Sandbleche unter die Räder legen, um noch weiterzukommen. Auch das zweite Fahrzeug - ein amerikanischer Hummer - stieß bald an seine Grenzen. Erst ein herbeigerufener Lkw konnte die Fahrzeuge bergen. Damit nicht genug, hatte der Hummer später auch noch einen Reifenplatzer.

Aufklärungsübung

Schwergewicht des Aufklärungs-Trainings bildeten die Ausbildungsthemen Orientieren, Beobachten und das Aufklären verschiedener Ziele. Dabei übten die Soldaten die Annäherung an ihre Aufklärungsziele auch zu Fuß. Die Orientierung gestaltete sich aufgrund der eingeschränkten Sichtweite - nur von Düne zu Düne - als sehr schwierig. Oft konnten die Späher ihre Sicht nur erweitern, indem sie von den Fahrzeugdächern aus beobachteten.

Scharfschießen am Meer

Am 5. Dezember hatte das Kontingent die Möglichkeit, ein Scharfschießen in Strandnähe abzuhalten. Im Zuge dieses Schießens boten die Bundesheer-Soldaten ihren arabischen Kollegen an, die mitgebrachten österreichischen Waffen auszuprobieren. Vor allem das Sturmgewehr 77 der Österreicher entwickelte sich schnell zum Publikumsmagneten.

Zum Abschluss des Scharfschießens gab das Kontingent eine Vorführung zum Thema "Feuer und Bewegung" im scharfen Schuß. Unter anderem konnten die beiden Scharfschützen Hauptmann Marschnig und Stabswachtmeister Seiwald ihre Scharfschützengewehre auf Wüstentauglichkeit - bis auf eine Entfernung von 800 Metern - erproben.

Ein Bericht der Redaktion Streitkräfteführungskommando

Probleme im Sand: Der Puch-G der Österreicher fährt sich fest.

Probleme im Sand: Der Puch-G der Österreicher fährt sich fest.

Später erwischt es auch den amerikanischen Hummer.

Später erwischt es auch den amerikanischen Hummer.

Beim Aufklären behindern immer wieder Dünen die Sicht der Soldaten.

Beim Aufklären behindern immer wieder Dünen die Sicht der Soldaten.

Die letzte Annäherung ans Aufklärungsziel erfolgt zu Fuß.

Die letzte Annäherung ans Aufklärungsziel erfolgt zu Fuß.

Beim abschließenden Scharfschießen lernen die arabischen Soldaten auch die Waffen des Bundesheeres kennen.

Beim abschließenden Scharfschießen lernen die arabischen Soldaten auch die Waffen des Bundesheeres kennen.

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