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Katastrophenvorsorge in der Steiermark

Graz, 03. April 2006  - Gerade die letzten Katastrophen- und Hilfseinsätze des Österreichischen Bundesheeres haben gezeigt, wie wichtig eine schnelle und effiziente Zusammenarbeit mit zivilen Einsatzkräften und Behörden ist. Für Helfer und Organisationen steht der Schutz der betroffenen Bevölkerung sowie die Abwendung oder zumindest die Minimierung von Schäden im Vordergrund.

Das Militärkommando Steiermark ist deshalb bestrebt, im Zuge der Katastrophenvorsorge die Zusammenarbeit schon im Vorfeld von möglichen Ereignissen zu optimieren. Um dies zu erreichen wollen die Soldaten gute Kontakte sowie einen ständigen Gedankenaustausch mit den zivilen Stellen aufbauen und pflegen.

Infoveranstaltung

Auf Initiative von Gerhard Baumann vom Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung der Sektion Steiermark fand am 3. April im Militärkommando in Graz eine gemeinsame Informationsveranstaltung statt. Das Bundesheer war durch den Militärkommandanten von Steiermark, Generalmajor Heinrich Winkelmayer, den Pionierunteroffizier Vizeleutnant Josef Pfeifer, und den Pionierzugskommandanten Vizeleutnant Gerhard Lambauer vertreten.

Die Veranstaltung galt dem Kennen lernen der jeweils anderen Arbeitsweise, um so Optimierungspotential herauszufiltern und die neuen Erkenntnisse bei künftigen Hilfseinsätzen anwenden zu können. Im Rahmen von Assistenzleistungen arbeiten der Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung und die Pioniere des Bundesheeres eng miteinander zusammen.

Katastrophenschutz

Nach dem Eintreffen begrüßte Generalmajor Winkelmayer die Teilnehmer und erläuterte in einem Kurzreferat die Organisation und die Aufgabenstellung des Militärkommandos Steiermark. Daraufhin legte Gerhard Baumann die Tätigkeiten der Wildbach- und Lawinenverbauung Steiermark im Hinblick auf den Katastrophenschutz und möglicher Naturgefahren dar.

Danach folgten Vorträge über das "militärische Katastrophenmanagement und die militärischen Katastrophenvorsorgemaßnahmen in der Steiermark" und über "Organisation, Finanzierung und die fachliche Umsetzung von Sofortmaßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung". Abschließend stellte Baumanns Stellvertreter Alfred Ellmer den Gefahrenzonenplan als Sicherheitsinstrument für die Steiermark dar.

Nach diesem intensiven Gedanken- und Informationsaustausch lud Generalmajor Winkelmayer die Teilnehmer der Infoveranstaltung noch zur Stärkung zu einem gemeinsamen Mittagessen und überreichte nach einem Gruppenfoto die Gastgeschenke.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Generalmajor Winkelmayer (stehend)...

Generalmajor Winkelmayer (stehend)...

...lud zur Infoveranstaltung ins Militärkommando nach Graz.

...lud zur Infoveranstaltung ins Militärkommando nach Graz.

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