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Pioniere konnten gebrochenen Damm bei Mannersdorf schließen

NÖ, 14. April 2006  - Die Arbeiten zur Beseitigung der Schäden nach dem Hochwasser entlang der March sind nach wie vor in vollem Umfang im Gange. Bei Mannersdorf haben Bundesheer-Pioniere aus Melk die ganze Nacht hindurch an der Sanierung der noch offenen Dammlücke gearbeitet und diese soweit schließen können, dass kein Wasser mehr durchdringt. Im Süden von Mannersdorf wurde hingegen eine künstliche Dammlücke geschaffen, durch die das restliche Wasser aus der Ortschaft abfließt. Am geschlossen Damm bei Jedenspeigen nehmen Pioniertaucher des Bundesheers Optimierungsarbeiten vor. Unterstützt werden sie dabei von zwei "Black Hawks". Die Aufräumungsarbeiten entlang der March gehen auch über das bevorstehende Osterwochenende hinweg unvermindert weiter.

Faltstraße bewährt sich im Katastrophenhilfseinsatz

Rund 1.300 Kubikmeter Schüttmaterial - etwa 90 Lkw-Ladungen - haben die Pioniere die letzte Nacht über in die rund 80 Meter breite Bruchstelle bei Mannersdorf eingebracht. "Ohne den Einsatz der Faltstraße wäre die Dammschließung in dieser kurzen Zeit nicht möglich gewesen", sagte Oberleutnant Stefan Mühlbacher, Kommandant der technischen Kompanie der Melker Pioniere. Durch diese künstliche Fahrbahn sei der aufgeweichte Damm soweit stabilisiert worden, dass er auch für schwere Transportfahrzeuge befahrbar wurde, so Mühlbacher weiter.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Niederösterreich

Die Nachtschicht der Pioniere hat sich gelohnt: Der Damm bei Mannersdorf ist geschlossen.

Die Nachtschicht der Pioniere hat sich gelohnt: Der Damm bei Mannersdorf ist geschlossen.

Durch die Dammöffnung weiter südlich fließt das restliche Wasser bereits aus Mannersdorf heraus.

Durch die Dammöffnung weiter südlich fließt das restliche Wasser bereits aus Mannersdorf heraus.

In Jedenspeigen werden die Pioniertaucher bei ihrer Arbeit aus der Luft unterstützt.

In Jedenspeigen werden die Pioniertaucher bei ihrer Arbeit aus der Luft unterstützt.

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