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Erste Lehrlingsfreisprechung in der Fliegerwerft Zeltweg: "Es ist wirklich schön..."

Zeltweg, 21. April 2006  - Den Arbeitsoverall tauschten sie heute gegen einen dunklen Anzug, die Ehrenplätze in der Aula der Fliegerwerft in Zeltweg waren für sie reserviert, die Lehrabschlusszeugnisse fein geordnet auf einem Tisch vorbereitet. Sichtlich nervös aber durchaus stolz und von den engsten Angehörigen umgeben warteten die ersten fertigen Fliegermechanik-Lehrlinge auf ihre Freisprechungsfeier, die heute für sie arrangiert wurde.

Martin Kainz aus Graz, Markus Maier aus Zeltweg, Roland Müller aus Murau und Thomas Schreiner aus Söding - jetzt Facharbeiter der Luftfahrzeugmechanik - bekamen ihre Lehrabschlusszeugnisse aus den Händen der Lehrverantwortlichen überreicht. Das Aufgebot der Gratulanten konnte sich durchaus sehen lassen: Der Kommandant der Luftstreitkräfte, Generalmajor Erich Wolf, der Kommandant der Fliegerwerft und "Lehrherr" Hauptmann Christian Schandor sowie hochrangige Vertreter der Wirtschaftskammer Steiermark und der Arbeiterkammer Judenburg gratulierten den Lehrlingen zu ihren Leistungen.

Erfolg

Obwohl alle vier ihre Ausbildung mit gutem Erfolg abschließen konnten, bekam einer eine besondere Auszeichnung überreicht. Martin Kainz erhielt als Bester seines Jahrgangs einen Gutschein für einen Rundflug mit dem "Sebring Team 2000".

Mit 1. September 2002 startete die Fliegerwerft 2 in Zeltweg erstmals eine Lehrlingsausbildung. Die dreieinhalb Jahre dauernde Ausbildung wird in enger Kooperation mit den ÖBB-Lehrwerkstätten in Knittelfeld durchgeführt, wo die angehenden Flugzeugmechaniker in ihrem ersten Ausbildungsjahr das technische Handwerk eines Maschinenschlossers erlernen. Die restliche Schulung passiert dann in der Fliegerwerft. Dort werden sie in den so genannten Komponentenwerkstätten in die Teamarbeit integriert und erlernen den Umgang mit der Fliegermechanik aus erster Hand.

Grundwehrdienst

Nach Abschluss der Lehre müssen die Vier nun erst einmal den Grundwehrdienst absolvieren. Danach erfolgt die Rückkehr zur Fliegerwerft, wo sie als Vollbeschäftigte aufgenommen werden. Nach zwei Jahren Praxis und einem sechs Monate dauernden Grundlehrgang sowie einer speziellen Typenschulung erhalten Sie dann den Wartschein. Dieser berechtigt sie zum selbständigen Arbeiten an den Fliegerkomponenten.

Derzeit stehen noch 13 Lehrlinge in Ausbildung. Mit 1. September 2006 wird fünf Neuen die Möglichkeit einer interessanten und hochwertigen Lehrlingsausbildung geboten, diesmal werden es nicht Mechaniker sonder Flugzeugtechniker sein.

Zum Abschluss der Feier richtete Markus Maier stellvertretend für seine Lehrlingskameraden eine Dankrede an alle Anwesenden, die mit den Worten endete: "Danke, dass ihr alle gekommen seid. Es ist wirklich schön.“

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Die Lehrlingsurkunden und Präsente wurden von Generalmajor Erich Wolf...

Die Lehrlingsurkunden und Präsente wurden von Generalmajor Erich Wolf...

...und vom "Lehrherrn" Hauptmann Christian Schandor überreicht.

...und vom "Lehrherrn" Hauptmann Christian Schandor überreicht.

V.l.: Thomas Schreiner, Roland Müller, Markus Maier, Martin Kainz.

V.l.: Thomas Schreiner, Roland Müller, Markus Maier, Martin Kainz.

Jahrgangsbester: Martin Kainz aus Graz mit seinem Preis - einem Rundflug.

Jahrgangsbester: Martin Kainz aus Graz mit seinem Preis - einem Rundflug.

Organisator der Feierlichkeit und Ausbildungsbeauftragter war Amtsdirektor Erich Wolfsberger.

Organisator der Feierlichkeit und Ausbildungsbeauftragter war Amtsdirektor Erich Wolfsberger.

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