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Familienwandertag entlang der "Tränen Gottes"

Klagenfurt, 21. Juni 2006  - Am Mittwoch veranstalteten die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Soldaten und die Evangelische Militärseelsorge Kärnten zum ersten Mal einen Familienwandertag. Der Einladung folgten viele Heeresbedienstete und auch deren Angehörige. Bevor es los ging begrüßten Offiziersstellvertreter Heinrich Kreiner und Oberstabswachtmeister Walter Woschitz die Teilnehmer auf der Turracher Höhe. Ausgangspunkt für die Drei-Seen-Wanderung war dann auch der Turracher See. Dank der geringen Höhenunterschiede war der familienfreundliche Rundweg für alle Teilnehmer problemlos zu bewältigen. Der Weg führte die Gruppe vom Grünsee über den Schwarzsee wieder zurück zum Ausgangspunkt beim Turracher See.

Die Quelle von St. Leonhard

Einer Legende nach gelten die drei Turracher Seen als Tränen Gottes, die der Schöpfer aus Freude über das von ihm geschaffene Stück Erde fallen ließ. Diese Legende und die Bewahrung der Schöpfung waren Teil der Wegandacht von Militärlektor Walter Woschitz am Fuße des Schober Riegels.

Entdeckung

Im Bereich der heutigen Quelle weidete vor vierhundert Jahren ein Hirte aus der Benesirnitz sein Vieh. Eines Morgens begann plötzlich sein weißer Stier mit den Hörnern und den Vorderhufen die Erde aufzuwühlen. Der Hirte trat hinzu und sah zu seinem Erstaunen eine helle Quelle hervorsprudeln, wo er früher niemals eine bemerkt hatte.

Heilung

Der Hirte, der schon lange einen schmerzhaften Fuß hatte, trank nun aus dieser Quelle und badete seinen Fuß darin. Schon nach wenigen Tagen zeigten sich ihre Heilkräfte, denn der Leidende fühlte sich besser und war bald darauf von seinem jahrelangen Übel befreit. Bald kamen Kranke, die an der Heilquelle Genesung suchten und in der Leonhardkapelle beteten.

Blütezeit

Ein reicher ungarischer Graf soll am meisten zur Blüte des Badeortes beigetragen haben. Er lebte sehr fromm und gottesfürchtig, hatte aber bei all seinem Reichtum das Unglück, blind zu sein. Kein Mittel gab ihm Hoffnung auf Heilung. Da hörte er von der Wunderquelle zu "Buchach" (so hieß St. Leonhard damals). Er beschloss, eine Kirche zu bauen, wenn er Heilung fände. Und in der Tat, kaum hatte er seine geschlossenen Augen mit dem frischen Quellwasser gebadet, öffneten sie sich dem Lichte. Seinem Worte getreu erbaute er die Kirche zu St. Leonhard und stattete sie reichlich aus. Sein Name ist unbekannt geblieben.

Für daheim

Die Teilnehmer des Ausflugs nahmen die Gelegenheit war und tranken auch von der Quelle, und Einige nahmen sogar etwas von dem Wasser mit nach Hause für ihre Freunde.

Ein Bericht der Redaktion Evangelische Militärseelsorge

Wegandacht mit Militärlektor Walter Woschitz.

Wegandacht mit Militärlektor Walter Woschitz.

Heilendes Wasser für die Wanderer.

Heilendes Wasser für die Wanderer.

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