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EU-Agentur koordiniert Verteidigungsprojekte

Wien, Brüssel, 14. Juli 2006  - Seit 1. Juli gelten neue Spielregeln für EU-Mitgliedsstaaten, die große Anschaffungen im Bereich der Verteidigung planen: Für Projekte mit einem Wert von mehr als einer Million Euro hat die Europäische Verteidigungsagentur ein Rahmensystem für Ausschreibungen und Beschaffungsvorgänge entwickelt. Das neue System erhöht die Transparenz und den Wettbewerb innerhalb der EU.

Vorteile für Wirtschaft und Bundesheer

Auch das Österreichische Bundesheer wird davon profitieren, weil der EU-weite Wettbewerb auch eine größere Produktauswahl zur Folge hat. Im Gegenzug dazu öffnen sich für die heimische Wirtschaft neue Märkte, denn vor allem Klein- und Mittelunternehmen können nun als Zulieferer leichter an Großaufträgen in ganz Europa teilnehmen.

Impulse für Industrie

"Die Europäische Verteidigungsagentur spielt eine Schlüsselrolle in der Weiterentwicklung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik", sagt Verteidigungsminister Platter. "Ich erwarte mir aber auch wichtige Impulse für Österreich. Das neue System führt zu einem besseren Know-how-Transfer und einem optimierten Einsatz von Mitteln im Bereich der militärischen Beschaffungen. Damit Hand in Hand wird auch ein Impuls für die österreichische Industrie gehen."

Ein Beispiel für Kooperation in der EU: Der Schützenpanzer 'Ulan' ist ein Produkt der österreichischen Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH und der spanischen Santa Bárbara Sistemas.

Ein Beispiel für Kooperation in der EU: Der Schützenpanzer 'Ulan' ist ein Produkt der österreichischen Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH und der spanischen Santa Bárbara Sistemas.

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