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Technisches Hilfswerk, Schwarzes Kreuz und Heer sanieren Gräber

Wels, 17. August 2006  - Das Gräberfeld der Opfer des Bombenkrieges 1944/45 auf dem Welser Friedhof drohte zu verkommen, wilder Baum- und Strauchbewuchs und umgestürzte Grabsteine boten ein Bild der Werwahrlosung. Durch Intervention des oberösterreichischen Schwarzen Kreuzes konnte dieser Zustand nun beendet werden.

Jugend hilft

Die Welser Feuerwehr leistete "Erste Hilfe" und entfernte Bäume und Wurzelwerk. Die Feinarbeit leistete das Technische Hilfswerk Saarland zusammen mit einer Jugendgruppe aus Neunkirchen. Die Helfer waren zwei Wochen beschäftigt, die rund 300 Gräber zu sanieren. "Alle machen das freiwillig und ehrenamtlich", betonte der Einsatzleiter des Hilfswerkes. Angefordert wurden die Helfer von der Landesgeschäftsstelle der Kriegergräberfürsorge des Schwarzen Kreuzes und dem Österreichischen Bundesheer, das Kost und Logis sowie die Betreuung des Teams übernahm.

Dokumentation der Zeitgeschichte

Nunmehr können sich die Friedhofsbesucher selbst ein Bild machen von der geleisteten Arbeit, die zugleich auch eine Dokumentation der Zeitgeschichte und ein dunkles Kapitel der Welser Vergangenheit darstellt: Gräber, Kreuze und Namen der unzähligen Bombenopfer sind wieder frei zugänglich und für jeden sichtbar.

Ein Bericht der Redaktion Abteilung Kommunikation

Die Jugendgruppe des THW Saarland bei den Restaurierungsarbeiten.

Die Jugendgruppe des THW Saarland bei den Restaurierungsarbeiten.

Vor dem Gräberfeld: Oberst Alexander Barthou und Bürgermeister Fritz Schuster (hinten) mit Martin Stein (r.) vom THW.

Vor dem Gräberfeld: Oberst Alexander Barthou und Bürgermeister Fritz Schuster (hinten) mit Martin Stein (r.) vom THW.

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