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Kampfpanzer T-34 hält Wache vor Heeresgeschichtlichem Museum

Wien, 13. Oktober 2006  - Als Teil der neuen Sonderschau "Panzerlärm an Österreichs Grenze" stehen ab sofort zwei historische Panzerfahrzeuge vor dem Eingang des Heeresgeschichtlichen Museums. Es handelt sich dabei um einen Kampfpanzer T-34 und einen Panzerspähwagen M-8, deren Vertreter beide während des Grenzsicherungseinsatzes von 1956 zu sehen waren. Die "schweren Brummer" haben am 13. Oktober auf einem extra aufgeschütteten Hügel vor dem Museum Stellung bezogen und ihren mehr als fünf Monate dauernden Wachdienst als Ausstellungsobjekte angetreten.

Panzerlärm an Österreichs Grenze

Kurz nach der Geburtsstunde des neuen, freien Österreichs kam die erste militärische Bewährungsprobe auf die junge Republik zu. Im Nachbarland Ungarn revoltierten im Oktober 1956 zunächst Studenten gegen das stalinistische Regime. Es folgte ein landesweiter Aufstand. Sowjetische Panzer- und Armeeeinheiten schlugen die Freiheitsbewegung mit Waffengewalt nieder. Österreich musste mit einer Verletzung der eigenen Staatsgrenze rechnen. Das gerade erst aufgestellte Bundesheer wurde zu Hilfe gerufen. Es war der erste Bundesheereinsatz an der Grenze zum Nachbarland.

Sonderschau

Ab 17. Oktober 2006 zeigt das Heeresgeschichtliche Museum die große Sonderschau über den Grenzsicherungseinsatz des Österreichischen Bundesheeres im Zusammenhang mit der Ungarnkrise vor 50 Jahren.

Ein Kampfpanzer T-34 hält Wache vorm Museum im Arsenal.

Ein Kampfpanzer T-34 hält Wache vorm Museum im Arsenal.

Ein Panzer im Einsatz an der Grenze im Jahr 1956.

Ein Panzer im Einsatz an der Grenze im Jahr 1956.

Ein österreichischer Soldat beobachtet die Vorgänge im Nachbarland.

Ein österreichischer Soldat beobachtet die Vorgänge im Nachbarland.

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