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Österreicher, Deutsche, Polen und Italiener gedenken ihrer Kriegsopfer

Linz, 19. Oktober 2006  - Vom oberösterreichischen Schwarzen Kreuz (Kriegsgräberfürsorge) eingeladen, trafen sich die Nachfahren der einstigen Gegner und Verbündeten der beiden Weltkriege zum Totengedenken am Kriegerfriedhof Linz-Wegscheid. Im ehemaligen Kriegsgefangenen- und Interniertenlager waren Soldaten aus 14 Nationen untergebracht, von denen mehrere Tausend auch hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Händereichen zum Gedenken

Der Festakt am Friedhof bildete zugleich auch den Auftakt zur Landeskonferenz des oberösterreichischen Schwarzen Kreuzes und stand im Zeichen des Vermächtnisses der Toten: "Sorget ihr, die am Leben seid, dass Frieden bleibt!" Im Sinne der Friedenspolitik im gemeinsamen Haus Europa reichten sich Gesandte aus Italien, Polen und Deutschland die Hände.

Trompetensolo für die Opfer

Mit den ausländischen Gästen ehrten der oberösterreichische Geschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Oberstleutnant Fritz Schuster, Oberst Alexander Barthou (Presse-Chef des Militärkommando Oberösterreich) und Oberst Erwin Spenlingwimmer von der Bundespolizei die Toten. Ein Trompetensolo, gespielt von der Militärmusik, bildete den stimmigen Abschluss dieser Gedenkfeier.

Beim Gedenkstein am Friedhof: Abordnungen aus Italien, Polen, vom Schwarzen Kreuz, aus der BRD und Österreich (v.l.).

Beim Gedenkstein am Friedhof: Abordnungen aus Italien, Polen, vom Schwarzen Kreuz, aus der BRD und Österreich (v.l.).

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