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Buchpräsentation: "An der Grenze"

Wien, 07. November 2006  - Die Landesverteidigungsakademie und die Militärgeschichtliche Forschungsabteilung präsentieren eine neue Veröffentlichung aus ihrer Publikationsreihe: "An der Grenze - Der erste Einrückungstermin des Bundesheeres und der Einsatz während der Ungarnkrise 1956" entstand unter der Feder von Wolfgang Etschmann und Erwin A. Schmidl. Tamara Scheer, die Mitautorin, absolviert zurzeit ein Praktikum an der Landesverteidiungsakademie.

Das friedlose Jahr 1956

Zu Beginn schildert das Buch die politisch-strategische Weltlage des "friedlosen Jahres 1956" und die Wechselwirkung zwischen den politischen Mächten. Danach widmet sich Erwin A. Schmidl den Ereignissen in Ungarn 1956 und den österreichischen Reaktionen - der großzügigen Aufnahme ungarischer Flüchtlinge und der pro-westliche Haltung Österreichs.

Das Bundesheer 1956

Tamara Scheer schildert, wie die ehemalige B-Gendarmerie den Grundstock für das neue Bundesheer bildete, während im damaligen Bundeskanzleramt das Amt für Landesverteidigung aufgestellt wurde. Diese Gliederung wies allerdings zwei Schwachstellen auf: Zum einen fehlten die finanziellen, personellen und materiellen Voraussetzungen, zum anderen legten die Planer keinen Zeitplan für das Erreichen dieser Struktur fest.

Wenn die Jungmänner kommen

Die Grundwehrdiener des Oktober 1956 hatten unterschiedliche Einstellungen zum neuen Bundesheer. Während einige angesichts des Ost-Westkonfliktes von der Notwendigkeit eines Heeres überzeugt waren, befasst sich Scheer auch mit den vielen negativ gestimmten Wehrpflichtigen. Der militärische Einsatz an Österreichs Grenze wird im Überblick dargestellt, unter anderem auch die Probleme, die Zivilisten und Militärs im Heer miteinander hatten.

Versuch einer Bilanz

Im letzten Kapitel zieht Erwin A. Schmidl Bilanz: Für Österreich war die Ungarnkrise 1956 wohl zweifellos eine der wichtigsten Erfahrungen des erst seit einem Jahr wieder freien Staates. Viele Österreicher fürchteten damals, "die Russen" würden wiederkommen.

Die Ausstellung zum Buch

Das Heeresgeschichtliche Museum beleuchtet in der aktuellen Sonderschau "Panzerlärm an Österreichs Grenze 1956" den Grenzeinsatz des Bundesheeres während der Ungarnkrise. Die Ausstellung ist von 17. Oktober bis 1. April täglich (außer Freitag) von 9 bis 17 Uhr zugänglich. Am 24.,25. und 31. Dezember und am 1. Jänner hat das Museum geschlossen.

Das Buch:

  • "An der Grenze - Der erste Einrückungstermin des Bundesheeres und der Einsatz während der Ungarnkrise 1956"
  • 173 Seiten, zahlreiche Abbildungen
  • Vehling Verlag; 2006
  • 20 Euro
  • ISBN 3-85333-129-7
1956: Ein friedloses Jahr.

1956: Ein friedloses Jahr.

Kaum waren die...

Kaum waren die...

...ersten Wehrpflichtigen eingerückt,...

...ersten Wehrpflichtigen eingerückt,...

...stand Österreich eine...

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...große Bewährungsprobe bevor.

...große Bewährungsprobe bevor.

Während der Ungarnkrise...

Während der Ungarnkrise...

...flüchteten ca. 180.000 Menschen nach Österreich.

...flüchteten ca. 180.000 Menschen nach Österreich.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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