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Eurofighter-Ausstieg würde mindestens 1,2 Milliarden kosten

Wien, 06. November 2006  - Ein Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag würde nach einer ersten Einschätzung der Eurofighter GmbH mindestens 1,2 Mrd. Euro kosten, das teilte Verteidigungsminister Günther Platter heute in einer Pressekonferenz mit. Diese Antwort des Eurofighter-Herstellers erhielt der Minister, nachdem er aufgefordert worden war, mögliche Schritte zu einem Vertragsausstieg zu prüfen.

Klare Sicherheitspolitik

In dem Schreiben wird festgestellt, dass die Eurofighter GmbH bereits Leistungen in großem Umfang erbracht hat. Außerdem wären rund 400 Subunternehmen von einer Vertragskündigung betroffen. "Ein allfälliger Ausstieg bedeutet 1,2 Milliarden für Nichts, keine Luftraumüberwachung in Österreich und einen enormen Ansehensverlust unseres Landes", sagte Platter. "Die Eurofighter-Beschaffung ist das Richtige für die Sicherheit in Österreich. Wir haben ein klares sicherheitspolitisches Konzept. Sicherheitspolitik eignet sich nicht für einen Kuhhandel."

Nachbeschaffung außer Frage

Platter: "Für alle Bundeskanzler - Kreisky, Sinowatz, Vranitzky, Klima und Schüssel - ist klar gewesen, dass wir Luftraum-Überwachungsflugzeuge brauchen." Daher hätten der damalige Bundeskanzler Viktor Klima und Wolfgang Schüssel 1999 die Nachbeschaffung von Flugzeugen außer Streit gestellt. Ein Ausstieg aus dem Vertrag wäre aus Sicht des Ministers "ein ökonomischer Schildbürgerstreich".

Platter mit Generalmajor Wolf: 'Es gibt keine Alternative zum Eurofighter'.

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Die ersten österreichischen Abfangjäger befinden sich bereits in der Endfertigung.

Die ersten österreichischen Abfangjäger befinden sich bereits in der Endfertigung.

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