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Einjährig-Freiwillig: "Erwartungen fast zu 100 Prozent erfüllt"

Wien, 27. August 2010  - Immer mehr Maturanten und Maturantinnen interessieren sich für eine Ausbildung als Einjährig-Freiwillige. Sie verpflichten sich für ein Jahr, in dem sie mehr erleben, mehr leisten und stärker gefordert werden als andere Rekruten.

Zugsführer Mario König berichtet

Zugsführer Mario König hat seine Ausbildung vor wenigen Tagen abgeschlossen und strebt nun eine Laufbahn als Milizoffizier an. Trainiert wurde er in Freistadt, Klosterneuburg und bei den Melker Pionieren. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen.

Herr Zugsfüher, warum haben Sie sich entschieden, ein ganzes Jahr beim Bundesheer zu verbringen?

Ich will ab Herbst 2010 studieren und wollte die Zeit bis dorthin sinnvoll nutzen. Außerdem habe ich mit der EF-Ausbildung eine sehr gute Möglichkeit, einen "Ferialjob" auszuüben und dabei gut zu verdienen. Andere wichtige Punkte waren die abwechslungsreiche und interessante Ausbildung und die Möglichkeit, meine Fitness zu steigern.

Wurden Ihre Erwartungen an dieses Jahr erfüllt?

Ich habe damit gerechnet, dass es anstrengender, fordernder aber eben auch interessanter als ein normaler Grundwehrdienst wird. Erfüllt haben sich diese Erwartungen fast zu 100 Prozent. Ich hatte fast immer kompetente Kommandanten, die ihren Beruf mit viel Engagement ausübten und sich viel Mühe in unserer Ausbildung gegeben haben.

Was hat Ihnen während des Jahres am besten gefallen?

In Perschling haben wir eine Bailey-Brücke als Ersatz für eine zivile Brücke errichtet. Und in Seefeld-Kadolz haben wir ein Mühlensilo gesprengt, was auch im Fernsehen zu sehen war. Mir hat gefallen, dass die Bevölkerung sehr dankbar war und uns immer freundlich aufgenommen hat. Dort hat das Bundesheer wichtige Arbeit für die Menschen leistet, und es war ein gutes Gefühl dabei zu sein.

Was nehmen Sie persönlich aus dem EF-Jahr mit?

Für mich war das EF-Jahr sehr persönlichkeitsbildend und es hat mich auch körperlich abgehärtet. Außerdem habe ich gelernt, wichtige Ziele systematisch zu verfolgen und nicht so schnell aufzugeben, auch wenn es manchmal nicht einfach ist.

Was raten Sie anderen Maturanten, die sich für den Wehrdienst interessieren?

Für Maturanten ist die EF-Ausbildung eine sehr gute Möglichkeit, sich sportlich zu verbessern und die Persönlichkeit auszuprägen. Man muss aber auch sagen, dass das Training oft sehr fordernd ist. Deshalb sollte man sich diese Entscheidung sehr gut überlegen. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich keinen einzigen Tag bereut habe.

Zugsführer Mario König wird demnächst zum Wachtmeister befördert und strebt eine Karriere als Pionieroffizier an.

Zugsführer Mario König wird demnächst zum Wachtmeister befördert und strebt eine Karriere als Pionieroffizier an.

Sein Jahr als Einjährig-Freiwilliger sieht König positiv: "Bereue keinen einzigen Tag."

Sein Jahr als Einjährig-Freiwilliger sieht König positiv: "Bereue keinen einzigen Tag."

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