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Bundesheer spart 750 gepanzerte Fahrzeuge ein

Wien, 19. April 2012  - Wie bereits im November 2011 bekannt gegeben, reduziert das Österreichische Bundesheer in den kommenden Jahren etwa zwei Drittel seines schweren

Geräts. Dazu zählen verschiedene Panzerarten, Panzerartillerie und Fliegerabwehrkanonen. Mit diesem Reformschritt wird der aktuellen und zukünftigen Bedrohungslage Rechnung getragen.

Einsparungen

Bis 2014 werden rund 750 von derzeit 1.150 gepanzerten Fahrzeugen ausgesondert. Die Panzer werden entweder verkauft, verschrottet oder für die Gewinnung von Ersatzteilen verwendet. Durch die Verwertung sind bis 2014 Einnahmen von 17 Millionen Euro zu erwarten. Bei den Betriebskosten kann laut Expertenschätzungen mit mittel- und langfristigen Einsparungen von mehr als 15 Millionen Euro jährlich gerechnet werden.

Panzertypen

Komplett ausgesondert werden die Jagdpanzer "Kürassier", die Bergepanzer M-578 und die Schützenpanzer der Saurer-Reihe. Die Kampfpanzerflotte an "Leopard" 2 wird halbiert, von den Panzerhaubitzen M-109 bleibt rund ein Viertel bestehen. Zur Gänze im Bestand bleiben die Schützenpanzer "Ulan", die Radpanzer "Pandur" sowie der Großteil der Berge- und Pionierpanzer.

Fähigkeiten werden angepasst

Die Kapazitäten werden reduziert, um die militärischen Fähigkeiten an realistische Einsatzszenarien anzugleichen. Als logische Konsequenz daraus wird die Ausbildung des Personals in den betroffenen Waffengattungen Panzer, Artillerie und Fliegerabwehr angepasst.

Von den Panzerhaubitzen M-109 bleibt rund ein Viertel bestehen.

Von den Panzerhaubitzen M-109 bleibt rund ein Viertel bestehen.

Die Kampfpanzerflotte an "Leopard" 2 wird halbiert.

Die Kampfpanzerflotte an "Leopard" 2 wird halbiert.

Zur Gänze im Bestand bleiben die Schützenpanzer "Ulan" (im Bild), die Radpanzer "Pandur" sowie der Großteil der Berge- und Pionierpanzer.

Zur Gänze im Bestand bleiben die Schützenpanzer "Ulan" (im Bild), die Radpanzer "Pandur" sowie der Großteil der Berge- und Pionierpanzer.

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